20.05.2008
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In Kooperation mit VNU Business Publications GmbH

Deutscher Hacker zockte viele Webkunden ab

Tausende Opfer soll es laut Kölner Polizei geben, welche den Datendieb aus Schwerin zu fassen kriegte.

Symbolbild: Hacker
Vier Millionen Deutsche wurden im Internet bereits geschädigt.
© Archiv
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Der 19-jährige Computerfreak aus dem Osten machte aus seinem Talent fürs Hacken ein lukratives Business. Er spürte gezielt Kreditkartendaten und Passwörter für Bezahlsysteme auf. Die Informationen nutzte der Hacker nicht direkt, sondern vertickte sie über einen eigenen Online-Shop.

Tausende solcher Datensätze soll er laut Polizeiangaben versilbert haben. Die Datenkäufer ihrerseits gingen mit Passwort und Kreditkartendaten auf Rechnung der Opfer bei über 11.000 Internetanbietern auf Shoppingtour.

Die Beamten sind allerdings nicht selbst über die Machenschaften gestolpert. Das erledigten die Sicherheitsmitarbeiter eines Onlinebezahlsystems, die im Netz als Käufer solcher gehackten Daten auftraten. Testweise kauften sie ein Paket mit 4.000 Zugangsdaten, von denen 3.622 sich als echt herausstellten. Das Material half der Polizei, auf die Spur des 19-Jährigen Gewohnheitsbetrügers zu kommen. Jener war angeblich geständig. Die gesamte Größenordnung des Schadens werde noch ermittelt.

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