25 Jahre Mercedes S-Klasse W126

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Im September ist es 25 Jahre her, dass Mercedes das neue Top-Modell ins Scheinwerferlicht rollte. Schon auf den ersten Blick zeigte der Neue, dass man sich von Gewohntem zu verabschieden hatte. Das galt zum Beispiel für die Stoßfänger. Die waren zu dieser Zeit meist noch echte Stoßstangen. Die Vorgänger-S-Klasse trug sie gar doppelt übereinander. Beim 126er zeigten sich dagegen an Front und Heck auffällige Schürzen aus Kunststoff, die weit herunter reichten.
Außerdem waren die Schürzen ein wichtiger Bestandteil der gesamten Fahrzeugform. Das ging so weit, dass Designer Bruno Sacco sie nicht nur an Front und Heck sehen wollte, sondern sie mit einem Kunstgriff um die gesamte Karosserie herumführte: Im unteren Bereich der Türen kam eine in identischen Grautönen gehaltene Kunststoffbeplankung zum Einsatz. Was bei manchen Betrachtern nicht wirklich für Begeisterung sorgte - alsbald wurde abfällig von Sacco-Brettern gesprochen.
Das gesamte Erscheinungsbild der S-Klasse machte deutlich, dass mit der Einführung die teils recht barocke Formgebung der siebziger Jahre ein Ende fand. Das Modell 126 zeigte sich glatt und vernünftig. Was auch daran lag, dass die Konstrukteure ihre Arbeit zu einer Zeit aufgenommen hatten, als alle Welt von der Ölkrise sprach. Neue Autos durften nicht mehr ungehemmt Kraftstoff konsumieren. Die Begriffe Leichtbau und geringer Luftwiderstand beherrschten die Entwicklung.
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