16.04.2008
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In Kooperation mit Autogazette

Fiat feiert Langstreckenjubiläum

50 Jahre nach ihrer erst- und einmaligen Durchführung feiert die Rallye Lüttich - Brescia - Lüttich ein Comeback. Die Langstreckenfahrt vom 11. bis 20. Juli ist ausschließlich für Kleinstautos ausgeschrieben, die maximal einen Hubraum von 500 Kubikzentimetern besitzen. Als "Titelverteidiger" unterstützt Fiat die Oldtimer-Rallye. Teilnehmer, deren Fahrzeug ausgefallen ist, können die Reise in einem neuen Fiat 500 fortsetzen.

Sieger bei Lüttich - Brescia - Lüttich
Sieger bei Lüttich - Brescia - Lüttich
© Foto: Fiat
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Nur die Hälfte aller Teams im Ziel

Vor 50 Jahren war dieser Luxus noch nicht vorhanden. Lediglich 13 von 27 Teams erreichten nach 3300 Kilometern und dem zweimaligen Ritt über die Alpen das Ziel. Nach vier Tagen und drei Nächten überquerten der Italiener Arturo Brunetto mit seinem Beifahrer Andrea Frieder mit dem 21,5 PS starken Fiat 500 Sport als erste das Ziel. Die weiteren sechs gestarteten Cinquecentos, die gerade erst seit einem Jahr die Straßen Europas bevölkerten, erreichten ebenfalls die belgische Stadt. Bei der Neuauflage werden die Fiat 500, Messerschmidt TG500, Goggomobil, Zündapp Janus und andere Kleinautos in zwei Kategorien aufgeteilt. Bei den "Authentics" sind Fahrzeuge mit maximal 500 Kubikzentimeter großen Motoren des Baujahres 1958 oder älter zugelassen, bei den "Spirits" liegen die Grenzen bei 700 Kubikzentimetern und dem Baujahr 1968.

Ohne Zeitdruck

Auch der Zeitdruck ist diesmal nicht vorhanden. Für die 50 Teams und die rund 36 Mannschaften, die auf der Warteliste stehen, ist die Rallye eher eine touristische Langstreckenfahrt ohne Zeitmessung. Die weitgehend dem Original entsprechende Strecke führt von Belgien über Deutschland, Österreich und Slowenien nach Italien und zurück. Trotz der besser als vor 50 Jahren ausgebauten Straßen und des fehlenden Zeitlimits werden die 3.000 Kilometer inklusive zweimaliger Alpen-Überquerung für die inzwischen vier oder fünf Jahrzehnte alten Oldtimer und ihre Besatzungen aber noch immer alles andere als eine Spazierfahrt sein.

Zwei Mal durch Deutschland

Vom 11. bis 13. Juli und erneut vom 18. bis 20. Juli rollt die Karawane der automobilen Sympathieträger über deutsche Straßen. Dieser Teil der Strecke führt von Trier quer durch Süddeutschland nach Garmisch-Partenkirchen, auf dem Rückweg in umgekehrter Richtung. Durchfahrtskontrollen, an denen die Fahrzeuge in Ruhe betrachtet werden können, sind unter anderem auf der Gokart-Bahn in Liedolsheim (Nähe Karlsruhe), am Boxenstop Automuseum in Tübingen und am Automuseum in Engstingen vorgesehen. Übernachtungspausen sind jeweils in Karlsruhe und München geplant. (AG)

© Autogazette

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