Ein Charakterdarsteller feiert Bühnenjubiläum
Am Nachmittag wird es für mich und den G 320 CDI ernst. Auf der Schöckl-Alm bewege ich mich auf bergigem Terrain über Stock und Stein, wobei Stein eindeutig in der Mehrheit ist. "Lenkrad gerade halten" weist mich der Instruktor an, obwohl das Auto inklusive Volant auf der Geröllstrecke schlingert wie ein Schiff in Seenot.
Ich nehme mit Rücksicht auf die mitreisenden Hinterbänkler etwas Gas weg, damit sie nicht wie Flummis durch die Gegend hüpfen. Vertrauen schaffen die drei großen Schalter auf der Mittelkonsole. Sie sind für die drei Differenzialsperren zuständig und verteilen die Kraft je nach Bedarf auf die Achsen. Gleichzeitig wird das im Gelände eher hinderliche ABS abgeschaltet, während elektronische Helferlein wie das Traktionssystem 4ETS unterstützend wirken.
Die stabile Grundlage jedes G-Modells ist übrigens ein Kastenrahmen aus geschlossenen Profilen. Als Vorteil erweist sich die Automatik, zu der mein Instruktor einen Tipp bereithält: Um sehr langsam anzufahren, setze man den linken Fuß aufs Bremspedal und dosiert in Verbindung mit dem Gaspedal den Vortrieb. Unter den wachsamen Augen der Mitglieder des Internationalen G-Clubs kraxeln wir hoch und kommen zu der Einsicht: Schafft man das Gelände nicht, liegt es am Fahrer statt am Auto.
Später zeigt uns ein Mercedes-Testfahrer am Steuer in Graz, was geht: Mit Karacho schießt er auf der hauseigenen Erprobungsstrecke einen Hügel hinauf, hinter dessen Kuppe es steil bergab geht. Nur gut, dass man als Beifahrer einen dicken Haltebügel vor sich findet.
Für die Puristen,Globetrotter und G-Fans hat sich Mercedes etwas besonderes einfallen lassen. Das Sondermodell "Edition30.Pur" auf Basis des G 280 CDI der Baureihe 461. Der "Edition 30.Pur" ist nur als "Station Wagen lang" (so die offizielle Mercedes-Diktion) erhältlich und soll sich an Weltenbummler, Expeditionsleiter und Fans richten. Um wirklich überall voranzukommen, bietet Mercedes für den "Edition30.Pur" zwei Offroad-Pakete an.
Dort sind unter anderem elastische Kotflügelverbreiterungen, Schutzgitter für Scheinwerfer und Lampen oder eine begehbare Motorhaube zur besseren Zugänglichkeit des optionalen Dachgepäckträgers.

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Qualität setzt sich durch , fraglich nur warum Mercedes soo nach gelassen hat .
klangkonzepte68 - 27.06.2009, 12:2330 Jahre G-friertruhe , ich war bei der Vorstellung dabei , die war imposant und zwekmäßig veranstaltet
DerChecker - 26.06.2009, 13:20Die G-Klasse ist so ziemlich der letzte echte Mercedes. Ein Auto das an Qualität und Ausdauer kaum zu überbieten ist. Bei der G-Klasse kommt auch nur "ausgereifte" Elektronik ins Programm.
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