15.06.2009
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In Kooperation mit Auto-News

Geballte Sicherheit an Bord: Das ESF 2009 von Mercedes

Braking Bag: Der Bremsfallschirm

Gibt es noch andere Möglichkeiten, ein Auto zu verlangsamen als über die Bremsen? Mercedes hat sich umgesehen: Düsenjets setzen auf Fallschirme, 1952 kam in Le Mans ein Renn-SL mit Luftbremse auf dem Heck zum Einsatz. Eine moderne Umsetzung dieser Konzepte findet beim ESF 2009 in Form eines "Braking Bag" statt. Zwischen dem vorderen Achsträger und der Unterbodenverkleidung ist ein Airbag angebracht. Erkennt das System einen unvermeidbaren Frontalaufprall, wird eine Vollbremsung ausgelöst und 100 Millisekunden vor dem Crash der "Braking Bag" gezündet. Dieser entfaltet sich und stützt das Fahrzeug über einen Reibbelag gegen die Fahrbahn ab.

Als Folge erhöht sich die Verzögerung kurzzeitig auf über 20 Meter pro Quadratsekunde, wodurch die Unfallschwere verringert wird. Mercedes spricht von einer 18 Zentimeter langen virtuellen Knautschzone bei 50 km/h. Außerdem wird das Auto um bis zu acht Zentimeter angehoben, wodurch einerseits das Bremstauchen kompensiert wird und sich andererseits die geometrische Kompatibilität gegenüber dem Unfallgegner erhöht. Nebenbei wird die Wirkung der Rückhaltesysteme verbessert.

Mehr Schutz im Innenraum

Der "Braking Bag" ist nicht der einzige neue Luftsack, den Mercedes im ESF 2009 präsentiert. So gibt es in dem Fahrzeug auch einen Gurt-Airbag namens "Belt Bag", der den Sicherheitsgurt verbreitert und die Flächenpressung verringert. Für die Kleinsten im Auto zeigt das Unternehmen ein neues Rückhaltesystem auf Rohrrahmen-Basis. Es soll den Körper von Kindern noch besser vor Verlagerung schützen. Apropos Kinder: Eltern können im ESF 2009 den Nachwuchs per Kamera im Blick behalten.

Airbags für jeden Bedarf

Die neuen "Size Adaptive Airbags" passen ihr Volumen automatisch an die von Sensoren erkannte Sitzposition und Statur des Beifahrers an. Besonderes Augenmerk wurde auch auf den Schutz der Passagiere untereinander gelegt, um speziell die Kollision der Köpfe bei einem Unfall zu vermeiden. Vorne gibt es zusätzliche Airbags zwischen den Sitzen, während hinten ein Schutzpolster ausgefahren wird.

Lieber vorher als nachher

Laut Rodolfo Schöneburg, Leiter der Sicherheitsentwicklung bei Mercedes, kann man zwischen zwei Schwerpunkten unterscheiden: der Unfallvermeidung und der Milderung der Unfallfolgen. Potenzial gebe es vor allem in der so genannten "Vorunfallphase". Schon jetzt baut das Unternehmen in S- und E-Klasse viele Komponenten des Pre-Safe-Systems ein. Dennoch gibt es für die Zukunft neue Ansätze, damit Unfälle erst gar nicht entstehen.

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DerChef - 16.06.2009, 12:30

""Als Folge erhöht sich die Verzögerung kurzzeitig auf über 20 Meter pro Quadratsekunde" brauch ich dafür jetzt einen übersetzer doer kann mir das da jeder grundschüler erklären?" Hallo, ... gesamten Beitrag lesen

Xelge - 16.06.2009, 10:50

"Als Folge erhöht sich die Verzögerung kurzzeitig auf über 20 Meter pro Quadratsekunde" brauch ich dafür jetzt einen übersetzer doer kann mir das da jeder grundschüler erklären?

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