30.06.2009
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In Kooperation mit Auto-News

Event-Sparen: Unterwegs auf der Fiat-Bravo-Effizienz-Tour

Berlin, 30. Juni 2009 - Den USB-Stick sollen wir auf keinen Fall aus seinem Steckplatz unter dem Navi-Bildschirm der Mittelkonsole ziehen. Dort werden nämlich die Daten gespeichert, die uns später entlarven. Am Ende unserer Tour werden die vom eco:Drive-System gesammelten Daten gnadenlos ausgewertet und wir stehen als Ressourcen-Verschwender oder umweltbewusste Fahrer da. Wir, das sind Thomas Engelhard, 37, Handels-Assistent und Pavlos Polychronidis, 20, Jura-Student. Die beiden Kölner wurden, wie sollte es in den Zeiten von Casting-Shows auch anders sein, unter Hunderten von Bewerbern herausgecastet, um Deutschland bei der Fiat-Bravo-Tour zu vertreten. Redakteur Gregor Hebermehl begleitet die ambitionierten Jungs bei ihren Spritspar-Abenteuern.

Unser Wettkampfgefährt: Der Fiat-Bravo-Sondermodell in Maranellorot
Unser Wettkampfgefährt: Der Fiat-Bravo-Sondermodell in Maranellorot
© Autonews

Sondermodell hilft beim Sparen

Unser maranellorotes Wettkampfgerät: der besagte Fiat-Bravo als Spritspar-Sondermodell. Den gibt es in Deutschland mit 80 oder 120 PS - wir greifen auf das stärkere Modell zurück. Ein mit einem intelligenten Verkehrsservice-System ausgerüstetes Navi, eine Freisprecheinrichtung und das eco:Drive sind serienmäßig mit dabei. Außerdem gehört ein Sony Ericsson K770i zum Serienumfang. Die 80-PS-Variante des Bravo-Sondermodells-Modell ist ab 13.250 Euro zu haben, Fiat gibt einen Preisvorteil von 6.750 Euro an.

Start in der Friedrichstraße

Los geht es in Berlins Zentrum, in der Friedrichstraße. In vielen Geschäften hängen "Sale"-Schilder. Aber Thomas und Pavlos sind schon längst beim Spritsparen, wollen Spaß haben und am Ende gleichzeitig möglichst als Sieger dastehen. Über Leipzig, Innsbruck und Turin geht es zur Fiat-Teststrecke im italienischen Balocco. Wer gewinnt, streicht 30.000 Euro ein, die einem guten Zweck aus dem Heimatland des Siegerteams zur Verfügung stehen. Gewinnt Deutschland, kann sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) über das Geld freuen. Aber auch Teams aus Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und den Benelux-Staaten kämpfen um die Kohle.

Momentaufnahme

Gerade haben wir den alten Markt in Potsdam hinter uns gelassen. Zurzeit kämpfen Thomas und Pavlos noch mit den Tücken des Stadtverkehrs. Aber sie probieren bereits aus, ob es sich lohnt, bergab in den Leerlauf zu schalten, beschleunigen möglichst sanft - aber nicht immer. Auf dem Weg zu unserem heutigen Etappenziel Leipzig legt sich der Wunsch, möglichst schnell zu fahren mit dem Ziel an, so wenig Sprit wie möglich zu verbrennen. "Schalte doch mal in den Sechsten.", sagt Thomas zu Pavlos.

Leipzig - Innsbruck: 220 km/h

Regenwetter wechselt sich mit Nieselregen oder anständigen Regengüssen ab. Wir müssen die Scheibenwischer einschalten. Thomas ist um eine konstante Fahrweise bemüht, aber erst mal sitzt Pavlos am Steuer. Und der will es auch mal ein bisschen krachen lassen: Tacho 220 km/h sind auf der leicht abschüssigen Autobahn drin - eine Geschwindigkeit, bei der den Teams aus den anderen europäischen Ländern der Knast droht. Wir sind gespannt, ob sich dieser Highspeed-Exkurs später in unserer Datenauswertung niederschlagen wird.

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