Jaguar XF: Eine Katze auf dem Sprung in die Zukunft

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Hamburg (dpa-infocom) - Jaguar lässt die Muskeln spielen: Nachdem die Briten ihr Markenzeichen zumindest bei den Limousinen zuletzt weit in die Nähe einer Schmusekatze gerückt haben, finden sie nun auch hier zur Sportlichkeit zurück: Das beweist der neue XF.
Die Traditionsmarke verzichtet auf Retro und blickt nach vorn
Mit Preisen ab 49 370 Euro soll der XF den S-Type beerben. Aus der barocken Limousine wird mit Design und Technik des Sportwagens XK ein ambitioniertes Coupé mit vier Türen, das sich unter den Firmenwagen so abhebt wie ein Designer-Sakko unter grauen Zweireihern. Zwar ist die Formensprache alles andere als "retro", Zitate aus der Vergangenheit finden sich trotzdem: So ist der mit verchromten Waben geschlossene Grill ein wenig nach innen gerückt wie bei früheren Rennwagen, die Motorhaube ist stark konturiert wie beim ersten XJ6, und die Kiemen an der Flanke erinnern nicht zuletzt an den XK.
Nur das hohe Heck sieht eher nach Lexus oder Aston Martin aus. Dafür aber drückt es den Luftwiderstand auf das Niveau von Sportwagen und hebt das Ladevolumen auf Kombiformat: Schon mit Notrad schluckt der XF 500 und ohne sogar 540 Liter. Außerdem kann man die Rückbank umklappen und so noch 420 Liter nachlegen.
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