30.04.2008
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In Kooperation mit Autogazette

Surren statt Knurren

Der Volvo C70
Der Volvo C70
© Foto: Volvo
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Auch wenn Volvo wohl nicht mehr als reiner Kombi-Hersteller wahrgenommen wird. Es sind immer noch die Heckklappenautos, die die Musik machen. Von den 11.000 2007 verkauften Modellen mit der 70 in der Baureihenbezeichnung trugen die meisten ein Kombi V oder ein Lifestyle XC im Markennamen. Nur etwa 2000 kamen mit dem C daher, das für die Cabrios steht.

Im Vergleich mit Audi und BMW

Man könnte sich darauf verständigen, das einen Achtungserfolg zu nennen, denn bei den Wettbewerbern setzte Audi vom A4 Cabrio auch nur dreimal so viel, BMW vom offenen Dreier fünfmal mehr ab. Ohne den Vergleich überstrapazieren zu wollen - 2007 war das erste volle Verkaufjahr für den C70 - , könnte man aber fragen: was haben die anderen, was der C70 nicht hat? Am fehlenden Stoffdach kann es nicht gelegen haben, denn dann hätte der Dreier, der wie der C70 mit einem Metallklappdeckel durch die Gegend fährt, schlechter abschneiden müssen.

Elegant gestellte Frontscheibe
Elegant gestellte Frontscheibe
© Foto: Volvo
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Neuer Einstiegsdiesel

Oder fehlte vielleicht ein kleiner Diesel mit 140 PS für etwa 37.000 Euro? Was man bei Audi kriegen kann, nun aber auch von Volvo nachgereicht wird. 100 kW/136 PS aus einem Zwei-Liter-Vier-Zylinder mit einem Drehmoment von 320 Newtonmetern, das sich bei 2000 Touren in die Kurbelwelle stemmt. Das sind beinahe exakt die Werte, mit denen auch der A4 seine Selbstzünder-Interessenten lockt. Bei Audi knurrt allerdings noch ein 2,0 TDI-Aggregat unter der Haube.

Sanfte Common-Rail-Maschine

Entspanntes Cruisen
Entspanntes Cruisen
© Foto: Volvo
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Bei Volvo surrt sanft eine Common-Rail-Maschine, die angesichts ihrer unauffälligen Akustik auf das Wohlwollen der Cabrio-Gemeinde rechnen darf. Da macht es auch nicht viel, dass der A4 mit 10,4 Sekunden ein bisschen schneller von null auf 100 beschleunigt. Muss ja auch nicht sein; im Cabrio geht es schließlich um andere Dinge. Es ist wohl gut zu wissen, dass man im C70 Diesel 205 km/h in der Spitze erreichen könnte. Doch wozu? Wer nur durch seinen Terminkalender hastet, muss sich eben ab Sommer für die Variante mit einem Doppelkupplungsgetriebe entscheiden.

Schaltfaul abrollen

Der wahre Cabrio-Freund weiß, dass jeder Fernsehfilm wiederholt wird, und gerät auch mit manuell gesteuerten sechs Gängen nicht in Verdacht, auf der Flucht zu sein. Sie lassen sich auch schaltfaul noch fast immer punktgenau einlegen. Der Sechste rollt lange umweltschonend ab. Mit 6,1 Litern auf 100 Kilometer wird der neue Diesel im Datenblatt ausgewiesen und wirkt, als sei er für das Auto gemacht, obwohl er natürlich längst auch im S80 oder im V50 im Einsatz ist.

Üppiger Komfort
Üppiger Komfort
© Foto: Volvo
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Im Schutz der Frontscheibe

In der Tat, wenn das Cruisen die wahre Natur des Cabrio-Fahrens abbildet, dann braucht es nicht viel mehr als diesen Motor. Nach dreißig Sekunden ist das Dach auf Knopfdruck im Kofferraum verschwunden, dann übernimmt der Fahrtwind die akkustische Regie. Hinter der elegant verbauten Frontscheibe bleibt man selbst bei kleinen Schauern noch lange trocken, ohne das Dach überängstlich schließen zu müssen. Sie sorgt auch dafür, dass von der Ruß- oder Nässefahne anderer Autos, wenig bei Fahrer und Beifahrer ankommt. Was auf der Rückbank wohl ein bisschen anders ist. Aber die ist auch nur für den Transport im uneigentlichen Ausnahmefall gedacht. Denn hinten ist in fast allen Cabrios das Leben anders als vorn.

Premium Sound als Option

Elegantes Cockpit
Elegantes Cockpit
© Foto: Volvo
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Wer sich für ein C70 Cabrio mit einem 2.0 Diesel entscheidet, bekommt ein schon in der Serie gut ausgestattet Auto. Im Einstiegspreis von 36.000 Euro sind bereits ESP, Überrollschutz, ein Lederlenkrad oder die Klimaanlage enthalten. Noch drauflegen kann man beispielsweise für "Premium Sound" mit zwölf Dynaudio-Lautsprechern für 1.900 Euro. Eine Fünfgang-Automatik gibt es für weitere 1.740 Euro, das schon erwähnte Doppelkupplungsgetriebe wird für 1.950 Euro zu haben sein.

© Autogazette

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