29.08.2008
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Zu wenig Luft im Reifen: Erhöhte Unfallgefahr

München (dpa/tmn) - Ein zu geringer Reifenluftdruck erhöht die Unfallgefahr. Denn er kann sich negativ auf die Fahrstabilität des Autos auswirken, fand der ADAC in München heraus.

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Reifendruck
Der ADAC empfiehlt Autofahrern, regelmäßig ihren Reifendruck zu kontrollieren. (Bild: dpa-infocom)
© dpa
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Gefährlich werde es vor allem, wenn in den Vorderreifen Luft fehlt. Demnach reicht schon ein leichter Druckverlust von 0,5 bar an einem Vorderrad aus, um das Aquaplaningrisiko in nassen Kurven oder bei Überholmanövern zu erhöhen. Autofahrer sollten daher regelmäßig alle 14 Tage ihren Reifendruck kontrollieren, empfiehlt der ADAC.

Bei größerem Druckverlust als 0,5 bar lasse sich der Wagen noch schlechter in der Spur halten, da der betroffene Reifen in der Kurve nur einen Teil der Seitenkräfte übertragen kann, so die Experten. Außerdem arbeiten sogenannte Fahrerassistenzsysteme wie ABS und ESP bei geringem Druck nicht mehr optimal. Nicht ganz so stark macht sich der Druckverlust dagegen an einem Hinterrad bemerkbar. Aber auch hier könne es zu Problemen in Kurven oder beim Spurwechsel kommen.

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