Fußball steht hinten an: Tipps zum Ausbildungsstart

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Wer acht Stunden im Laden, Büro oder in der Werkstatt steht, hat wenig Freizeit. Und kündigt der Chef plötzlich Überstunden am Abend an, platzt das Treffen mit Freunden. An vieles müssen sich Azubis gewöhnen - alles akzeptieren aber noch lange nicht.
"Wir raten dazu, die Ausbildung ernst zu nehmen", sagt Marco Frank von Dr. Azubi, der Online-Beratung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Berlin. Nicht jeder bekomme einen Platz, und wer einen hat, sollte sich auf die Ausbildung konzentrieren. Was das für Hobbys, Freunde, Nebenjobs und Urlaub bedeutet - hier ein Überblick:
HOBBYS: Zweimal pro Woche zum Fußballtraining, einmal zum Karate - das können sich die meisten Azubis abschminken. Ganz auf Sport verzichten müssen sie aber nicht unbedingt. "Ich rate dazu, mit dem Vorgesetzten zu sprechen und zu fragen, ob man einmal pro Woche früher gehen kann, um pünktlich ins Training zu kommen", sagt Frank. Gut sei, dafür anzubieten, an einem anderen Tag länger zu bleiben.
ÜBERSTUNDEN: In vielen Betrieben werde es als normal angesehen, dass Überstunden anfallen, sagt Nina Fleck von der Beratungsstelle Azuro, die vom DGB und der Stadt München getragen wird. Gerade in Dienstleistungsjobs wie bei Friseuren dauere die Arbeit oft länger. Das kann nerven, wenn dadurch eine Verabredung mit Freunden platzt. "Dann kann man versuchen, mit dem Chef zu handeln und zu fragen, ob man nicht am nächsten Tag die Arbeiten erledigen kann." Es gebe aber immer noch viele Chefs, die Überstunden mit Engagement gleichsetzen. "Wer da nicht mitmacht, von dem heißt es, er will nicht wirklich."
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