20.11.2009
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Arbeitslosigkeit im Lebenslauf nicht verschweigen

Berlin/Düsseldorf (dpa/tmn) - Bewerber sollten es im Lebenslauf nicht verschweigen, wenn sie arbeitslos sind. "Bis zu einem halben Jahr Jobsuche ist derzeit völlig normal, da wird kein Personaler drüber stolpern", sagt Thomas Rübel, Berater beim Büro für Berufsstrategie in Berlin.

Lebenslauf
Der Lebenslauf soll ein positives Bild vom Bewerber geben. Arbeitslosigkeit muss aber deswegen nicht verschwiegen werden. (Bild: Wentker/dpa/tmn)
© dpa

Kritisch werde es erst, wenn Bewerber mehr als ein Jahr lang keinen Job hatten. Dann sollten sie versuchen, die Lücke mit Weiterbildungen oder Praktika zu schließen, sagte Rübel dem Magazin "Junge Karriere".

Einen solchen Makel im Lebenslauf mit ausgedachten Tätigkeiten zu kaschieren, geht Rübel zufolge leicht daneben. "Mut zur Wahrheit kommt bei Personalern besser an als fantasievolle Ausreden." Solche Lügengebäude brechen laut Rübel meist spätestens im Vorstellungsgespräch zusammen. Das bedeute in der Regel dann das Aus für Bewerber - denn Unehrlichkeit sei ein K.o.-Kriterium.

Einfach weglassen, was im Lebenslauf schlecht aussieht, ist aber auch keine Lösung. Denn Lücken von mehr als zwei bis drei Monaten machen Personaler schnell stutzig. Eine Ausnahme sind Krankheiten, Therapien oder Kuren: Sie gehören nicht in den Lebenslauf."Da klingeln beim Personaler die Alarmglocken", erklärt Rübel.

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Meinungen zum Thema (5) in Karriere
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Magic2008 - 10.12.2009, 12:34

Der Lebenslauf wird generell überbewertet...... Mir hat auch mal ein "Personaler" auf meinem Lebenslauf rumgehackt. Meine Frag nach einer Fluktuationsliste bzw. -Statistik in seinem "Unternehmen" hat er nur mit einem roten K... gesamten Beitrag lesen

kismazsola - 01.12.2009, 15:08

Die Personalauswahl ist schon ein lukratives Geschäft: für die Verfasser von dämlichen Bewerbungsratgeber und für die Coaches. Mir stehen die Haare echt zu Berge, wenn man ständig liest, welche LL-Lücken wie zu kaschiere... gesamten Beitrag lesen

zeres - 22.11.2009, 10:52

Ich finde es immer wieder merkwuerdig, wie in den Medien, wenn es um Jobsuche geht, Personalleute im Unternehmen als zentrale Entscheider dargestellt werden. Nichts ist weniger wahr als dies. Die Personalabteilung ist der "Soft Spot" nahezu... gesamten Beitrag lesen

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