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Arbeitszeugnisse richtig deuten

Alle kriegen es, doch nur wenige werden daraus schlau: Das Jobzeugnis kann Verschlüsselungen und Geheimcodes enthalten, die man besser kennen sollte, bevor man sich damit anderweitig bewirbt.

Von Anette Bachmann

Frau steht im Halbdunkel und liest
Arbeitszeugnisse: Wer die gängigen Formeln nicht kennt, tappt vielleicht ganz schön im Dunkeln.
© Archiv
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Arbeitszeugnisse werden überwiegend positiv formuliert, um die Leistungen des Arbeitnehmers nicht zu verunglimpfen und die Zahl der gerichtlichen Anfechtungen möglichst niedrig zu halten. Der Arbeitgeber will dem Mitarbeiter auch mit einer wahrheitsgemäß miserablen Beurteilung das weitere berufliche Fortkommen nicht ungerechtfertigt erschweren.

Dennoch müssen die Personaler das Arbeitsverhalten der zu Beurteilenden transparent machen. Dafür wurde mit der Zeit eine eigene Zeugnissprache entwickelt, die fast alles über den betreffenden Mitarbeiter aussagt, ohne dass dieser den mitunter negativen Beigeschmack bemerkt.

Die äußere Form des Arbeitszeugnisses

Die Beurteilung der eigenen Leistungen ist für jeden Beschäftigten ungeheuer wichtig. Zum einen zeigt es den Stand im Unternehmen und am Arbeitsplatz. Zum anderen gehört es bei einem Arbeitsplatzwechsel in jedem Fall zu den Bewerbungsunterlagen für den neuen Job. Das Arbeitszeugnis muss auf Firmenpapier geschrieben sein.

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