06.11.2009
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Dank Stipendium studieren ohne Geldsorgen

Osnabrück (dpa) - Nur jeder 25. Student finanziert sich über ein Stipendium, zeigte jüngst eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach. Viele kommen erst gar nicht auf die Idee, sich um Studienförderung zu bewerben. Dabei kann sich das durchaus lohnen.

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Mit Stipendium studiert es sich leichter - doch viele Studierende trauen sich nicht an eine Bewerbung ran. (Bild: dpa)
© dpa

Denn im Gegensatz zum BAföG muss das Stipendium nicht zurück gezahlt werden. Doch die Förderung besteht aus mehr als einer monatlichen Überweisung. Anna Brümmer, Studentin an der Universität Osnabrück, freut sich über die Kontakte, die sie als Stipendiatin des Cusanuswerks knüpfen kann; und die Erfahrung, die sie in Seminaren und Gesprächen sammelt. Hier befassen sich die Stipendiaten nicht nur mit Fachlichem, sondern auch mit Biografien, mit Orientierung und - das Cusanuswerk ist eine bischöfliche Stiftung - mit Glaubensfragen.

Das Cusanuswerk ist eines von elf Begabtenförderungswerken, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt werden. Ziel von Einrichtungen wie der Studienstiftung des Deutschen Volkes oder der Heinrich Böll Stiftung ist es, motivierte, qualifizierte und engagierte junge Menschen zu fördern.

Maximal 525 Euro können Studenten erhalten. Die Höhe wird ähnlich wie beim BAföG berechnet. Hinzu kommen 80 Euro Büchergeld. Gefördert werden zudem Auslandsaufenthalte, Praktika oder Sprachkurse.

An den Hochschulen sind Vertrauensdozenten für die Stipendiaten da. Die Osnabrücker Cusanus-Gruppe trifft sich, um sich auch mit Ehemaligen "über alles auszutauschen, was anfällt", erzählt Brümmer. Die Gruppe besucht Ausstellungen, geht zum Weihnachtsmarkt. Die Stipendiaten berichten von ihren Auslandsaufenthalten und engagieren sich sozial. Sie fühlen sich verbunden: "Wenn was ist, ist immer jemand da. Das ist anders, als mit den anderen Studenten", sagt Brümmer, die Sprecherin der Gruppe.

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