Gefühle unter Kontrolle: Mimik deuten und gezielt anwenden
Diese Art der nonverbalen Kommunikation kann durchaus fehl am Platze sein. Gezielt eingesetzt hilft sie manchmal aber auch über kleine Unsicherheiten hinweg und weckt Sympathie.
Haben Sie die folgenden Situationen schon einmal selbst erlebt? Der Nachfolger vom Abteilungsleiter stellt sich vor. Er ist erheblich jünger als Sie selbst. Beim Anblick dieses "Jungspund" fällt Ihnen vor Schreck die "Kinnlade" herunter. Mit dieser Reaktion haben Sie die Häme aller jungen Kollegen in jedem Fall auf sich gezogen. Oder: Sie unterhalten sich angeregt in einer gemischten Runde über Ihr Fachgebiet. Eine junge, attraktive Mitarbeiterin kommt hinzu und die Aufmerksamkeit aller männlichen Kollegen gehört schlagartig ihr.
Sie verdrehen unvorsichtigerweise die Augen oder ziehen beleidigt einen Schmollmund. Fortan gelten Sie als "Zicke vom Dienst" und Ihnen werden Probleme mit dem Älterwerden oder Neid auf "die Jugend von heute" unterstellt. Man rät Ihnen "ganz im Vertrauen", Ihre Gefühle am Arbeitsplatz künftig besser zu beherrschen und zum Nikolaustag gibt's eine Packung Johanniskraut-Dragees. So weit muss es nicht kommen, wenn Sie wissen, welche Gefühlsregungen mit Mimik ausgedrückt werden.

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