29.12.2008
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Nicht aufgeben: Aus Misserfolgen lässt sich lernen

Wien (dpa/tmn) - Erfolg und Misserfolg liegen oft eng beieinander. Das gilt gerade im Beruf: Karrieren gehen selten nur bergauf. Umso wichtiger ist es, Niederlagen wegzustecken und nicht aufzugeben, wenn etwas schief geht.

Aus Misserfolgen lässt sich lernen
Nicht gleich die Schultern hängen lassen: Wer im Job vorankommen will, muss auch mit Niederlagen umgehen können. (Bild: dpa/tmn)
© dpa

Das kann die geplatzte Beförderung sein, die Kündigung oder ständige Kritik vom Chef. Gründe für Frust im Job gibt es viele - es kommt darauf an, wie man damit umgeht. "Misserfolge sind unvermeidlich", sagt Gerhard Scheucher, Autor und Kommunikationsberater aus Wien. "Keiner redet gerne darüber, aber ohne sie geht es nicht: Scheitern ist die Voraussetzung von Erfolg." Viele Ziele seien überhaupt nur erreichbar, wenn nach einigen Fehlversuchen immer wieder ein neuer Anlauf genommen wird. "Das ist im Sport so, in der Forschung und im Berufsleben."

In einer Gesellschaft, in der vor allem Erfolg zählt, gelte Scheitern allerdings als Makel: "Auf denjenigen, der Fehler macht, wird mit dem Finger gezeigt", sagt Scheucher. Dabei sei ein offener Umgang mit Fehlern und Misserfolgen für alle von Vorteil: "Der Druck wird kleiner, und das hilft, weitere Fehler zu vermeiden."

Misserfolge sind Misserfolge, daran ist nicht zu rütteln: "Sie sind für jeden Menschen negativ", sagt Nathalie Galais, Psychologin an der Universität Erlangen-Nürnberg. Aber wie man damit umgeht, das sei sehr unterschiedlich. Ebenfalls ganz verschieden sei, was der Einzelne als Misserfolg erlebt, sagt Thomas Steinert, Coach und Psychoanalytiker in Hannover. Schließlich hätten nicht alle die gleichen Werte und Ziele.

Auch die Strategien im Umgang mit Erfolg können sehr unterschiedlich sein, sagt Galais. Generell gibt es zwei Typen: den Erfolgsorientierten und den Fehlervermeider. Letzterer ist anfälliger für Misserfolgserlebnisse und in der Regel öfter frustriert.

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Meinungen zum Thema (9) in Karriere
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supermodels24 - 31.01.2009, 12:39

Wer hat noch keine Niederlage einstecken müssen, egal ob Beruf oder Privat, es gibt immer wieder einen Weg, um ans Ziel zu kommen.

kinji - 30.01.2009, 06:45

Hm, innerlich habe ich schon gekündigt weiß nur noch nicht was und wo ich bis zur Rente arbeiten soll und kann. Ehrenamtlich das kann ich schon nicht mehr hören, darauf läuft es doch bei vielen Firmen und Verbänden raus. ... gesamten Beitrag lesen

marianne60 - 24.01.2009, 13:40

Ich bin 51 und lebe seit längerem von Harz IV, aber ich bin nicht gewillt aufzugeben. Ich arbeite derzeit ehrenamtlich bei der Kirche. Ich kann viele der Meinungen nachvollziehen, besonders wenn Leistung nicht honoriert wird. Im Fall der vielen ... gesamten Beitrag lesen

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