Mehrheit wünscht sich Betreuungsgeld

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Die Pläne für ein Betreuungsgeld in Höhe von monatlich 150 Euro sind im Koalitionsvertrag von Union und FDP festgehalten. Das Geld soll von 2013 an Eltern zustehen, die ihre unter drei Jahre alten Kinder zu Hause betreuen - also nicht in eine Kita geben. Unklar ist noch, ob es in bar oder als Gutschein ausgegeben wird.
Das Betreuungsgeld ist umstritten. So hatte der Bürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), behauptet, das Geld werde von vielen Empfängern ohnehin nur "versoffen" und komme den Kindern nicht zugute. Etwa die Hälfte der vom Meinungsforschungsinstitut Emnid am Donnerstag Befragten 504 Menschen lehnte die These Buschkowskys ab. 42 Prozent gaben ihm recht.
Der neue Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sprach sich gegen die Einführung eines Betreuungsgeldes aus. "Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich davon nichts halte", sagte er der "Bild"-Zeitung (Montag). Für das Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro hatte sich die CSU eingesetzt.
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