07.11.2009
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Krise trifft jüngere Arbeitnehmer besonders hart

Köln (dpa/tmn) - Die Wirtschaftskrise trifft jüngere Arbeitnehmer besonders hart: Bei ihnen ist die Arbeitslosigkeit stärker gestiegen als bei ihren älteren Kollegen. Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hin.

Mann überlegt
Arbeitnehmer unter 25 werden oft als Erste entlassen.
© Archiv

So sei die Zahl der unter 25-jährigen Arbeitslosen in den vergangenen zwölf Monaten um 13 Prozent gewachsen - bei den Älteren betrug die Zunahme 8 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosen war 2008 unter den Jüngeren 1,4-mal so hoch wie bei den Älteren: Während er bei den unter 25-jährigen Erwerbspersonen 10,4 Prozent betrug, lag er in der Gruppe der 25- bis 64-Jährigen nur bei 7,2 Prozent.

Der Grund dafür sei zum einen, dass jüngere Arbeitnehmer weniger Kündigungsschutz haben. So würden Mitarbeiter mit langer Betriebszugehörigkeit etwa bei einer Sozialauswahl bei betriebsbedingten Kündigungen bevorzugt. Außerdem hätten ältere Mitarbeiter oft ein großes Know-how, das Betriebe nur schwer ersetzen könnten.

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