Im Visier der digitalen Profi-Schnüffler

© Yasni
Personensuchmaschinen sprießen zurzeit wie Pilze aus dem Boden. Sie heißen Spock, 123People, Pipl, Yasni, Intelius oder Stalkerati.
In Bruchteilen von Sekunden tragen diese Webseiten Informationen über Promis, ehemalige Klassenkameraden oder die flüchtige Disco-Bekanntschaft zusammen. Geordnet nach den Profilen bei Web-Communitys, Online-Marktplätzen, Bildern oder Homepages, entsteht eine Meta-Biografie, die möglichst alle greifbaren Spuren im Internet vereint.
Nur zu oft verraten solche Überblicke jedoch viel zu persönliche Details. Adresse, Telefonnummer oder Arbeitgeber erscheinen unter den Treffern genauso wie ganz private Vorlieben oder Hobbys. Mit dem Datenschutz ist es bei den Personensuchern nicht gut bestellt. Schnell werden Ergebnisseiten so zu einer umfassenden Ermittlungsakte, die dem Gesuchten keine Privatsphäre gönnt. Lesen Sie auf den nächsten Seiten, wie umfassend die Profile von Erika Mustermann und Peter Musterfrau mittlerweile sind.

Für fünf Minuten im Rampenlicht
Das Internet zerrt skurrile Selbstdarsteller in die Öffentlichkeit. mehr





















