Stadtverwaltung von L.A. setzt auf Google E-Mail

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Der Verwaltungsrat der Millionenmetropole habe sich ohne Gegenstimmen dafür ausgesprochen, mit dem Suchmaschinenbetreiber dafür einen Vertrag in Höhe von 7,25 Millionen Dollar (4,9 Mio Euro) zu schließen, berichtete die "Los Angeles Times" am Mittwoch.
Ein Jahr lang hatte Google um diesen Kunden gekämpft und war gegen andere Software-Anbieter angetreten. Schließlich hatte das US-Unternehmen auch den Rivalen Microsoft ausgestochen.
Google ist mit dem neuen Großkunden ein großer Schritt nach vorn gelungen. Der Deal mit der Millionenmetropole könnte Vorbildcharakter für andere, kleinere Städte bekommen, sollte der Umstieg auf Googles Software erfolgreich sein. Die Chance sei groß, dass weitere Städte dem Vorbild folgen könnten, schreibt die Zeitung.
Einige Ratsmitglieder hätten zuvor allerdings Bedenken angemeldet, da Googles Web-Angebot noch nicht erprobt sei. Zudem gehöre die Verwaltung der flächenmäßig größten Stadt der Vereinigten Staaten zu den ersten Großkunden des Suchmaschinenbetreibers beim E-Mail-System. "Es ist unklar, ob das innovativ ist oder der Rand einer Klippe, den wir überschreiten", sagte Ratsmitglied Paul Koretz. Die Stadtverwaltung hat dem Bericht zufolge auch darauf verzichtet, eine Klausel in den Vertrag zu nehmen, mit der Google im Fall von Datenverlust oder Missbrauch in die Verantwortung genommen worden wäre.
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