Neuer Videoclip gegen "Happy Slapping"

© DDP/AFP/Archiv
Wie sich Opfer gegen das sogenannte Happy Slapping wehren können, zeigt ein neuer Videoclip mit dem Titel "Handygewalt". Der fünfminütige Streifen ist auf dem Videoportal YouTube zu sehen und soll auch bundesweit an Schulen verteilt werden, wie das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) am Mittwoch in Berlin mitteilte. Das IZMF hat den Clip gemeinsam mit der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes produziert.
Der Videoclip legt "Abgezogenen" nahe, sofort Polizei und Schulleiter zu verständigen und Ängste vor Racheakten zu überwinden. "Mit der zunehmenden Nutzung von Handy und Internet nimmt leider auch der Missbrauch zu", erklärte IZMF-Geschäftsführerin Dagmar Wiebusch.
Sie verwies auf eine aktuelle Studie der Universität Koblenz-Landau, wonach in Deutschland bis zu 1,9 Millionen Schülerinnen und Schüler mit Hilfe neuer Medien gemobbt würden. Der Kurzfilm "Handygewalt" solle für die Schwere dieser Übergriffe sensibilisieren und ein Unrechtsbewusstsein schaffen. Das IZMF ist ein gemeinnütziger Verein, der von den Mobilfunknetzbetreibern getragen wird.

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