Das Surf-Handy Palm Pre kann mit dem iPhone mithalten

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Die UMTS-Version des Pre, die exklusiv von O2 angeboten wird, kann aber auch in den Netzen von T-Mobile, Vodafone oder E-Plus betrieben werden, da O2 auf eine lästige Netzsperre ("Netlock") verzichtet und das Gerät für 481 Euro auch ohne einen Mobilfunkvertrag abgibt.
Für den Palm Pre wurde mit WebOS ein völlig neues Handy-Betriebssystem entwickelt, das im Gegensatz zum iPhone von Apple auch in der Lage ist, mehrere Anwendungen parallel laufen zu lassen. Dieses "Multitasking" erweist sich im alltäglichen Umgang als extrem praktisch, wenn man beispielsweise während eines Telefonats im Online-Kalender nachschauen möchte, ob man sich zu einem bestimmten Termin verabreden kann.
Punkte sammelt der Palm Pre mit seiner "Synergy"-Funktion, mit der Kontaktinformationen aus einem lokal vorhandenen Adressbuch mit sozialen Netzwerken abgeglichen werden. Dabei wird für eine Person nur ein Eintrag angelegt. Auch im digitalen Kalender des Pre können unterschiedliche Datenquellen zusammengeführt werden, etwa die Büro-Termine aus Microsoft Exhange und private Verabredungen, die in einem Google Kalender eingetragen sind.
Vom iPhone setzt sich der Palm Pre auch mit einer Qwertz-Tastatur ab. Sie erscheint, wenn man den Bildschirm des handlichen Smartphones nach oben schiebt. Die knubbeligen Tasten sind gewölbt und haben genügend Abstand, um sie nach einer kurzen Eingewöhnungsphase zielgenau mit dem Daumen oder Zeigefinger zu treffen. Das Display des Palm Pre zeigt wie das iPhone eine Auflösung von 320 mal 480 Pixel, auch wenn der Bildschirm spürbar kleiner ist.
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