Verbraucherzentrale: Bei SMS-Abzocke nicht zahlen
In der Kurznachricht heiße es: "Info Ihrer Bildbearbeitungsbox. Die Bildmitteilung, die Sie erhalten haben, können Sie jetzt auf Ihr Mobiltelefon laden. Antworten Sie mit MMS, um diese abzurufen! Vielen Dank." Betroffene Verbraucher glauben, es handele sich um eine Nachricht ihres Netzbetreibers.
Wer antwortet, bekomme eine weitere SMS mit dem Hinweis, dass ein Abo für eine SMS-Sex-Flatrate abgeschlossen worden sei. In einer weiteren SMS fordere der Anbieter die Postanschrift des Betroffenen an. Nach Versand der eigenen Adressdaten erhalten die Verbraucher eine Rechnung. Die Verbraucherschützer raten, diese Rechnung der Mobile Gateway Poland nicht zu bezahlen. Der Ratschlag gelte auch für nachfolgende Mahnungen einer Inkasso-Firma "Euroliquid oHG". Denn auf die geschilderte Art und Weise sei kein wirksamer Vertrag zustande gekommen. Die Gegenseite sei daher nicht berechtigt, ihre Forderung einzutreiben.
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