Spammer zu 711 Millionen Dollar verurteilt

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Kläger Facebook und das Gericht hoffen auf eine abschreckende Wirkung des drakonischen Urteils. Ein Gericht in Kalifornien hat Facebook eine Entschädigung von 711 Millionen Dollar (481 Millionen Euro) wegen Überflutung mit unerwünschten Werbemails ("Spam") zugesprochen.

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Facebook hatte einen der prominentesten Spammer im Internet, Sanford Wallace, verklagt, weil dieser sich unerlaubt Zugang zu den Accounts der Nutzer des sozialen Internetnetzwerks verschafft und ihnen unerwünschte Botschaften zugesandt habe. Wie Facebook am Donnerstag weiter mitteilte, verwies die Justiz in San Jose den Fall außerdem wegen Missachtung des Gerichts an die Staatsanwaltschaft. Wallace droht damit eine Gefängnisstrafe.
Nach Angaben von Facebook handelt es sich um die zweithöchste Entschädigungsstrafe in einem Anti-Spam-Fall überhaupt. Im November 2008 sprach ein Richter Facebook in einem Verfahren gegen Adam Guerbuez und dessen Unternehmen Atlantis Blue Capital 873 Millionen Dollar zu. Die Firma hatte User mit Spam sexuellen Inhalts überflutet.
"Wir erwarten zwar nicht, dass wir den größten Teil der Summe erhalten, aber wir hoffen, dass dies als fortdauernde Abschreckung gegenüber diesen Kriminellen dient", erklärte Facebook-Jurist Sam O'Rourke am Donnerstag in einem Blog-Eintrag. "Das ist ein weiterer wichtiger Sieg in unserem Kampf gegen Spam."
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wenn amerikas justizia was macht, dann gründlich. jetzt muss der pöse pube aber viele werbebotschaften verschicken, um diese strafe zu bezahlen. mich freuts, wenn diese brüder mit ihren dämlichen mails mal einen auf die waffel kr... gesamten Beitrag lesen
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