Schweiz verabschiedet sich mit Sieg über Portugal
Gegen das "B-Team" des bereits für das Viertelfinale qualifizierten Titel-Mitfavoriten Portugal feierten die Eidgenossen, die nach zwei Niederlagen die K.o.-Runde schon vorzeitig verpasst hatten, im dritten und letzten Gruppenspiel einen 2:0 (0:0)-Erfolg. Der zweifache Torschütze Hakan Yakin (71. und 83., Foulelfmeter) sorgte für den ersehnten versöhnlichen EM-Abschluss.
Eine gehörige Portion Wehmut prägte die Stimmung beim 73. und letzten Länderspiel des 64 Jahre alten "Nati"-Trainers, der nach sieben Jahren seinem Nachfolger Ottmar Hitzfeld Platz machen wird. Wie ernst er es mit dem Bemühen um ein versöhnliches Ende seiner Ära und der EM meinte, bewies Kuhn bereits bei der Bekanntgabe der Mannschaftsaufstellung.
Während sein portugiesischer Amtskollege Luiz Felipe Scolari in seiner Anfangsformation gegenüber dem 3:1 gegen Tschchien acht neue Spieler aufgeboten hatte, nahm Kuhn nur zwei Änderungen vor. Im Vergleich zum Duell mit der Türkei (1:2) stand der ehemalige Leverkusener Bundesliga-Profi Pascal Zuberbühler zwischen den Pfosten. Der 37-Jährige wird nach dem Turnier nicht mehr zur Verfügung stehen und bestritt sein 51. und folglich letztes Länderspiel.
Die erste brisante Situation hatte Zuberbühler vor 39.730 Zuschauern in der ausverkauften Arena in der 17. Minute zu meistern. Allerdings stand auch das Glück Pate, als der von ihm selbst abgefälschte Distanzschuss von Nani nur die Latte streifte.
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