17.06.2008
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Rumänien scheitert an "Oranjes" B-Team

Die B-Elf von Topfavorit Niederlande hat Rumänien den Weg ins EM-Viertelfinale verbaut und damit Weltmeister Italien Schützenhilfe geleistet.

Die Niederlande jubeln, Bodan Lobont ist bedient
Die Niederlande jubeln, Bodan Lobont ist bedient
© AFP-EURO
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Die auf neun Positionen veränderte Mannschaft von Bondscoach Marco van Basten, die sich den Gruppensieg bereits gesichert hatte, kam zu einem 2:0 (0:0) gegen die Rumänen, die damit zum dritten Mal bei ihrer vierten EM-Teilnahme in der Vorrunde scheiterten.

Der niederländische Torschützenkönig Klaas-Jan Huntelaar (55.) und Robin van Persie (87.) machten den Sieg der Niederländer mit ihren Treffern perfekt. Damit geht die Elftal mit der Optimalausbeute von neun Punkten aus drei Spielen in das Viertelfinale am Samstag (20.45 Uhr) gegen Russland oder Schweden.

Niederlandes Fußball-Ikone Johan Cruyff zeigte sich erleichtert, dass Oranje zumindest mit dem Ergebnis den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung entkräftete. "Es war keine eingespielte Elf, deswegen muss man der Mannschaft ein Kompliment machen. Dass Rumänien gegen uns keine Chance hatte, ist stark. Sie hätten viel mehr tun müssen, um uns zu schlagen", sagte "König Johan".

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Vom Zauberfußball, wie ihn die Holländer noch gegen Italien (3:0) und Frankreich (4:1) gespielt hatten, war vor 30.777 Zuschauern im ausverkauften Stade de Suisse zwar nicht mehr so viel zu sehen. Dennoch war die Elftal auch in dieser Formation deutlich besser als die erschreckend schwachen Rumänen.

Van Persie: "Es war ein schöner Abend

Für Torschütze van Persie war der Sieg ein Erfolg des Teamgeistes: "Das sagt viel aus. Wir haben kein B-Team, sondern wir sind eine Mannschaft von 23 Spielern. Es war ein schöner Abend." Für Victor Piturca war es keiner, dennoch zog Rumäniens Nationaltrainer ein positives Fazit. "Wir haben bei dieser EM einiges erreicht. Wir haben zwei Spiele gegen fantastische Mannschaften wie Italien und Frankreich nicht verloren. Wenn der Elfmeter gegen Italien reingegangen wäre, wären wir weitergekommen", erklärte Piturca.

© Sport-Informations-Dienst

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