Italien jubelt am schwarzen Dienstag der Franzosen
Dabei profitierte der viermalige WM-Champion von der gleichzeitigen 0:2 (0:0)-Niederlage Rumäniens gegen die bereits qualifizierten Niederlande. In der Runde der letzten Acht trifft das Team um Bundesliga-Torschützenkönig Luca Toni am kommenden Sonntag (20.45 Uhr) in Wien auf Spanien.
Zuletzt standen sich beide Nationen bei einem großen Turnier 1988 bei der EM in Deutschland gegenüber. Damals setzte sich Italien mit dem heutigen Nationaltrainer Roberto Donadoni im Mittelfeld in der Vorrunde 1:0 durch
"Wir haben nie die Hoffnung verloren, auch nicht in den schwierigsten Momenten. Es war heute eine gute Leistung. Die Mannschaft hat sich hervorragend präsentiert und Zusammenhalt bewiesen", sagte Donadoni nach dem Sieg in Zürich.
709 Tage nach dem Triumph von Berlin erzielten Mittelfeldregisseur Andrea Pirlo mit einem verwandelten Foulelfmeter (25.) und Daniele De Rossi mit einem abgefälschten Freistoß aus 25 Metern (62.) die Tore und verhinderten damit, dass Italien als erster amtierender Weltmeister bei einer EM bereits in der Vorrunde scheiterte. Torschütze Pirlo fehlt allerdings gegen Spanien ebenso wie Gennaro Gattuso, beide sahen ihre jeweils zweite Gelbe Karte.
Die Franzosen, die zuletzt vor über 30 Jahren in der regulären Spielzeit gegen die Azzurri verloren hatten, mussten bereits nach zehn Minuten ohne ihren bislang besten Spieler Franck Ribery auskommen. Der Mittelfeldstar des deutschen Rekordmeisters Bayern München kam bei einem Laufduell mit Gianluca Zambrotta unglücklich zu Fall und erlitt dabei eine schwere Verletzung im linken Bein.
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