"Sbornaja" schickt "Tre Kronor" nach Hause
Roman Pawljutschenko (24.) und Andrej Arschawin (50.) erzielten die Tore für die Russen, die einen Sieg zum Einzug ins Viertelfinale benötigten. Entsprechend traten sie auch auf. Sie kombinierten teilweise hervorragend, aufgrund ihrer spielerischen Überlegenheit und zahlreicher Torchancen hätte der Erfolg noch höher ausfallen können. Die Schweden, die nur ein Unentschieden benötigt hätten, hatten vor 30.722 Zuschauern in Innsbruck keine echte Chance.
Für Russlands Coach Guus Hiddink ist es bereits das fünfte Mal, dass er als Nationaltrainer seine Mannschaft bei einem Turnier in die K.o-Runde führt. Zuvor hatte der 61 Jahre alte Niederländer dies als Bondscoach seines Heimatlandes (EM 1996, WM 1998) sowie mit Südkorea (WM 2002) und Australien (WM 2006) erreicht.
Für Torschütze Arschawin war es ein Einstand nach Maß in die EM-Endrunde. Russlands Fußballer des Jahres war im letzten Spiel der Qualifikation, einem 1:0 in Andorra, des Feldes verwiesen und dann für die ersten beiden Begegnungen der EURO gesperrt worden. Der Angreifer des UEFA-Cup-Siegers Zenit St. Petersburg schien auch gleich alles nachholen zu wollen, was er in den zwei vorangegangenen Spielen zwangsläufig nicht hatte leisten können.
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