29.05.2008
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Riester-Sparer: Viele sind Gering- und Normalverdiener

Berlin (dpa) - Zwei von drei Deutschen, die im Jahr 2006 einen Vertrag über eine steuerlich geförderte Riester-Rente abschlossen, waren Gering- und Normalverdiener mit einem Jahresbruttoeinkommen bis 30 000 Euro.

Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, über die der Pressedienst des Bundestages in Berlin berichtete. Danach entfielen auf die Gruppe mit einem Jahreseinkommen zwischen 10 000 und 20 000 Euro 23,5 Prozent aller Vertragsabschlüsse, auf die Gruppe mit einem Jahreseinkommen von 20 000 bis 30 000 Euro 22,4 Prozent. Die Gruppe mit einem Jahreseinkommen unter 10 000 Euro hatte einen Anteil von 19,2 Prozent.

Die Bundesregierung sieht sich den Angaben zufolge damit in ihrer Einschätzung bestätigt, dass die Riester-Rente auch von Haushalten mit geringem Einkommen angenommen wird. Die Zahl der Zulagenempfänger mit unterdurchschnittlichem oder geringem Einkommen an der Gesamtzahl aller Zulagenempfänger sei "überproportional hoch". Bis Ende 2007 besparten etwa 10,7 Millionen Bürger einen Riester-Vertrag - mit weiter steigender Tendenz.

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