Bundesbürger bei Altersvorsorge zu sorglos

© dpa
Da waren es bei den meisten im Schnitt noch 202 Euro. Das geht aus einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Postbank hervor, die in Berlin vorgestellt wurde. Darin gaben 52 Prozent der Befragten an, dass sie keinen Ausbau der privaten Altersvorsorge planen. Inzwischen wurden in Deutschland fast zwölf Millionen Verträge für die staatlich geförderte Riester-Rente abgeschlossen.
Von den Teilnehmern der Studie glauben 41 Prozent, fürs Alter ausreichend vorgesorgt zu haben. 40 Prozent - also fast ebenso viele - sehen das nicht so. Die Inflation spielt den Angaben zufolge für 54 Prozent der Befragten keine Rolle bei der Vorsorgeplanung. Nur 11 Prozent setzen darauf, den Kaufkraftschwund auf lange Sicht durch dynamisierte Sparverträge auszugleichen.
Obwohl die Bürger bei sich selbst von einer Lebenserwartung von durchschnittlich 83 Jahren ausgehen, berücksichtigen 44 Prozent diesen längeren Ruhestand nicht bei ihrer Finanzplanung. Zunehmend ausgeprägt ist aber der Wunsch nach Wohneigentum: 65 Prozent halten ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung der Studie zufolge für die "ideale Form der Alterssicherung". 12 Monate zuvor waren es 58 Prozent.
Ungeachtet der Turbulenzen an den Finanzmärkten halten immer noch 45 Prozent der Berufstätigen private Vorsorge für sicherer als die staatliche Rente. 38 Prozent sehen das aber anders. 47 Prozent halten nichts davon, die Förderung der privaten Altersvorsorge zur Stabilisierung der gesetzlichen Rente abzuschaffen. 26 Prozent sprachen sich dafür aus.
- INGO1961 BIST herzlich eingeladen :-)... | pgw, 13.10.2008, 17:19
- NEIN MIR GEHT DA KEINER AB ES IST ZUM... | pgw, 13.10.2008, 17:18
- ups sorry,mein fehler. | pgw, 13.10.2008, 15:07






















