15.10.2007
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Bei Rentenfonds immer auf die Rendite nach Kosten achten

Berlin (dpa/gms) - Bei der Auswahl von Rentenfonds sollten Anleger immer auf die anfallenden Kosten achten. Diese schmälern oft erheblich die Rendite, erläutert die Stiftung Warentest in Berlin.

Nur wer frühzeitig vorsorgt, kann sich im Alter über hohe Renten  freuen.
Nur wer frühzeitig vorsorgt, kann sich im Alter über hohe Renten freuen.
© dpa
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So hätten gute Rentenfonds aus der Gruppe mit sehr geringem Risiko in den vergangenen fünf Jahren im Schnitt zwischen 3,0 und 3,5 Prozent Rendite nach Kosten erwirtschaftet. Bei schlechten Fonds seien es weniger als 2 Prozent pro Jahr gewesen. Verantwortlich seien der einmalige Ausgabeaufschlag sowie laufende Kosten für das Management.

Bei Fonds, die in Anleihen mit kurzer Laufzeit investieren, seien Kosten von bis zu 0,5 Prozent des persönlichen Anlagevolumens akzeptabel, berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift "Finanztest". Bei Fonds mit langen Laufzeiten seien es etwa 0,8 Prozent. Der Ausgabeaufschlag liegt den Angaben nach üblicherweise zwischen 3 und 5 Prozent der Anlagesumme.

Dieser Wert der Fondsgesellschaften sei dabei nicht verbindlich. Anleger sollten daher bei der Hausbank über die Höhe der einmaligen Gebühr verhandeln. Rentenfonds mit geringem bis mittlerem Risiko eignen sich auch in Zeiten unsicherer Zinsentwicklung als Langfristanlage, urteilen die Experten. Das Kursrisiko dieser Anlagen sei gering.

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