Koalition weiter uneins über Kürzung der Solarförderung

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Neben dem umweltpolitischen Sprecher der FDP, Michael Kauch, hatten sich auch mehrere Unionspolitiker dagegen ausgesprochen, die Solarförderung in der von Röttgen genannten Höhe zu kürzen. Widerstand kam besonders aus Ostdeutschland, wo zahlreiche Solarunternehmen produzieren. Sowohl Union als auch FDP wollen den Termin verschieben, um bereits geplante Investitionen von der Kürzung zu verschonen. "Bei den Fristen werden wir schnell handelseinig", sagte Bareiß. Als Ausgleich solle stärker gekürzt werden. "Je länger man wartet, desto mehr macht eine höhere Kürzung Sinn", so Bareiß. Am Montag soll sich der Vorstand der Unionsfraktion auf eine Position festlegen.
Die deutsche Solarindustrie will heute bundesweit gegen die geplante Kürzung der Förderung von Sonnenstrom mobil machen. In Berlin wollen die Angestellten von Solarfirmen am Vormittag symbolisch ihre Werke schließen. Weitere Aktionen sind unter anderem in Erfurt, Frankfurt an der Oder, Fürth und Nürnberg geplant. Die Branche fürchtet durch die Einschnitte bei der Förderung den Verlust von tausenden Arbeitsplätzen.
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