Wie kommt der Strom in die Steckdose?

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Die Stromversorgung in Deutschland basiert zu 90 Prozent auf der Technik der Wärmekraftwerke. Davon werden rund 35 Prozent von Kernkraftwerken abgedeckt. Weitere 55 Prozent kommen aus Dampfkraftwerken: Durch die Verbrennung von Stein- und Braunkohle oder Öl wird hier Wasser unter sehr hohem Druck in einem Dampfkessel zu Wasserdampf erhitzt. Dieser Dampf treibt mit hoher Geschwindigkeit Turbinen an, welche mit Generatoren gekoppelt sind. Der Generator wandelt die Bewegungsenergie in elektrische Energie um, welche schließlich in das Stromnetz eingespeist wird.
Immer wieder gerät die Gewinnung von Energie in Kraftwerken in die Schlagzeilen, immer wieder hört man von Protestmärschen von Bürgerinitiativen gegen den Bau geplanter Kraftwerke. Die Demonstranten befürchten meist nicht nur die CO2-Belastung der Umwelt, sondern auch die Gefährdung der eigenen Gesundheit. In diesen Kreisen befinden sich auch die größten Befürworter des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, kurz EEG.
Das EEG verpflichtet Energieunternehmen, in Zukunft mehr Strom aus regenerativen Quellen zu erzeugen. Der Anteil der Stromgewinnung aus erneuerbaren Energiequellen soll deshalb bis 2010 auf mindestens 12,5 Prozent und bis 2020 auf mindestens 20 Prozent erhöht werden. Dabei spielt die Wasserkraft die mit Abstand dominierende Rolle.

























