01.07.2009
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Riestern für Anfänger: So sorgen Berufseinsteiger vor

Hamburg/Berlin (dpa/tmn) - Auf Plakatwänden, in Fernsehspots und Zeitschriftenanzeigen: Überall wird Jugendlichen eingebläut, dass sie für das Alter vorsorgen sollen. Am besten sollten sie "riestern", heißt es immer wieder.

Riester
Riester-Rente: Nicht alle Angebote sind gleich gut.
© dpa

Dieses Wort verweist auf die nicht leicht zu durchschauenden Angebote staatlich geförderter Altersvorsorge. Welche Produkte zu einem Azubi, einem Studenten oder Berufsanfänger passen, ist nicht auf den ersten Blick erkennbar. Mehrere Riester-Förderungen stehen zur Auswahl: Der Staat fördert Banksparpläne, Rentenversicherungen, das Eigenheim-Sparen und Aktienfonds-Sparpläne.

Wie viele Experten rät Achim Tiffe vom Institut für Finanzdienstleistungen (iff) in Hamburg trotz Wirtschaftskrise und Kursstürzen weiter zu Fondssparplänen. Langfristig gesehen böten Fonds hohe Renditen und einen gewissen Schutz vor einer möglichen Inflation. Allerdings sei es sinnvoll, sich auf vergleichsweise verlässliche Fondsanteile zu beschränken: "Dass es alle DAX-Unternehmen in 30 Jahren nicht mehr gibt, ist sehr unwahrscheinlich."

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Selbst wenn die Kurse weiter talwärts rutschen, müssen sich junge Riester-Anleger keine Sorgen machen, sagt Karina Lück von der Deutschen Rentenversicherung in Berlin. Denn mindestens die eingezahlte Summe und die staatlichen Zulagen bekomme jeder garantiert zurück. Das bietet Sicherheit. Und die Zulagen sind das, was Riester-Angebote so lohnenswert macht: 154 Euro schießt der Staat einem Sparer pro Jahr zu, dazu kommen 185 Euro für jedes Kind. Für Nachwuchs, der ab 2008 zur Welt gekommen ist, gibt es sogar 300 Euro jährlich. Und wer bis zum 25. Geburtstag abschließt, erhält als Begrüßungsbonus einmalig 200 Euro.

Um Anspruch auf die Riester-Zulagen zu haben, müssen Berufseinsteiger nur vier Prozent ihres Vorjahres-Bruttoeinkommens anlegen. Wer kein Vorjahreseinkommen hatte, kann mit 5 Euro pro Monat beginnen. Der jährliche Antrag auf Zulagen erübrigt sich mit einem Dauerzulagenantrag, der dem Anbieter am besten beim Vertragsabschluss übergeben wird. Ein weiteres Argument für Riester-Anlagen ist laut Lück, dass sie "Hartz-IV-sicher" sind. Das bedeutet, dass junge Menschen im Fall von Arbeitslosigkeit ihre Altersvorsorge nicht aufbrauchen müssen, bevor sie staatliche Leistungen erhalten.

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tamar - 04.07.2009, 17:36

In der derzeitigen unklaren Situation der Finanzkrise, kann ich nur jedem abraten, derzeit zu Riestern, gleich in welche Produkte, da es zum derzeitigen Zeitpunkt absolut unsicher ist, welche Finanzprodukte diese Krise überhaupt einigermassen ve... gesamten Beitrag lesen

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