02.11.2009
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Quelle-Ausverkauf übertrifft Erwartungen

Der Ausverkauf beim traditionsreichen Versandhaus Quelle läuft besser als erwartet. "Die Nachfrage ist deutlich höher als wir gedacht haben", sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg.

Quelle-Ausverkauf
Quelle-Ausverkauf
© DDP/AFP

Der Quelle-Ausverkauf hatte am Sonntag über die Internetseite des Traditionsunternehmens begonnen. Die Kunden stürmten schon am frühen Sonntagmorgen das Online-Angebot. Seit Montag gelten die Rabatte auch in den bundesweit noch 83 Quelle Technik Centern und den rund 1200 Quelle-Shops.

Doch die Rabattschlacht begann für viele Kunden gleich mit einer Enttäuschung: Nach dem Start des Ausverkaufs in den Filialen waren die Regale mit Elektrowaren und Haushaltsartikeln am Montag bereits nach kurzer Zeit nahezu leergefegt. Das sorgte für Frust bei vielen Kunden, die vielerorts in langen Schlangen auf Schnäppchen gewartet hatten.

Zudem soll laut "Bild"-Zeitung auch das Waren-Angebot nicht das gehalten haben, was sich viele Schnäppchenjäger erhofft hatten. Statt günstige Qualitätsprodukte wurden Ramschprodukte am Wühltisch angeboten.

Aber auch viele Kunden haben sich angeblich äußerst dreist verhalten. Der "Sueddeutschen Zeitung" zufolge, versuchten gierige Schnäppchenjäger weit über 50 Prozent Rabatt herauszuschlagen.

Groß war das Interesse der Kunden an günstigen Textil-Artikeln wie T-Shirts oder Kinderschuhen zu Preisen von zwei oder drei Euro oder Jeans vom Marken-Hersteller Levi's ab zwölf Euro.

Insgesamt sind über die Internetseite des Quelle-Versands fast 62.000 Aufträge eingegangen. Der Ausverkauf in den beteiligten Quelle-Filialen leistet nur einen kleinen Beitrag zum Gesamtvolumen der Aktion, sagte der Sprecher des Insolvenzverwalters. "Hauptverkaufskanal ist und bleibt quelle.de." Der Ausverkauf werde voraussichtlich vier bis sechs Wochen laufen.

Zum Verkauf stehen bei Quelle rund 18 Millionen Artikel, davon etwa die Hälfte Modeartikel. Kleidung, Schmuck, Schuhe und Sportartikel werden 30 Prozent billiger verkauft, Möbel, Heimtextilien und Hausrat kosten 20 Prozent weniger, auf Technik gibt es einen Rabatt in Höhe von zehn Prozent.

Der Quelle-Insolvenzverwalter hatte vor gut zehn Tagen das Aus für das Traditionsunternehmen bekanntgegeben. Trotz intensiver Verhandlungen fand sich kein Investor für den insolventen Versandhändler.

© AFP

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Tommy63 - 07.11.2009, 17:59

@Justy Habe ich aus der Geschichte der Brenikmeyer http://de-de.cunda.de/aboutUs/company/history/ ließ selber

Tommy63 - 07.11.2009, 17:57

@Justy Clemens & August C&A ist eines der führenden Einzelhandelsunternehmen für Mode in Europa. Und das schon seit Jahrzehnten. Das wussten Sie nicht? Dann wird es Zeit für eine erste Geschichtsstunde. Bereits im 17. Jahr... gesamten Beitrag lesen

Justy - 07.11.2009, 16:35

@tommy Ok, Schwamm drüber, aber die Gründer waren schon IMMER Holländer und C & A war und ist schon immer ein holländisches Unternehmen, genau so, wie McDonalds ein Ami-Unternehmen ist, auch wenn es in der ganzen Welt Lä... gesamten Beitrag lesen

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