Leichter Aufwärtstrend für Beiersdorf

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Im Konzern sei für das Gesamtjahr eine Umsatzrendite vor Steuern und Zinsen von rund zehn Prozent zu erwarten. Dieses Ergebnis erreichte der DAX-Konzern auch in den ersten neun Monaten und blieb damit um rund zwei Prozentpunkte unter dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Konzernumsatz reduzierte sich um 4,3 Prozent auf 4,35 Milliarden Euro, das Ergebnis nach Steuern sank von 402 auf 289 Millionen Euro.
Dahinter verbergen sich vor allem rückläufige Umsätze und Gewinne bei Tesa, wo ein hoher Anteil des Geschäfts auf Zulieferungen für die Automobilindustrie entfällt. "Wir sehen im Industriegeschäft von Tesa eine Trendwende", sagte Beiersdorf-Chef Thomas-B. Quaas. Deshalb werde Tesa vor Steuern und Zinsen eine Rendite von zwei Prozent schaffen und seine starke Marktposition in den stark rückläufigen Märkten behaupten.
Die Maßnahmen zur Verbesserung der Ertragskraft würden konsequent und schnell umgesetzt. Der Umsatz der Sparte reduzierte sich in den ersten neun Monaten um 17 Prozent auf 543 Millionen Euro.
Günstiger sieht es im Unternehmensbereich Consumer aus, der mehr als 87 Prozent zum Beiersdorf-Umsatz beiträgt und das eigentliche Kerngeschäft des Unternehmens darstellt. Die Weltmarke Nivea erweist sich auch in Krisenzeiten als zuverlässiger Wachstumsträger und gewann weltweit Marktanteile hinzu.
Zweistellige Wachstumsimpulse lieferten vor allem China, Brasilien und das übrige Lateinamerika, aber auch der bereits weitgehend gesättigte deutsche Markt steuerte ein Umsatzwachstum von 3,4 Prozent bei.
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