EU-Wirtschaft erholt sich - aber nur leicht

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Die Rezession sei vorbei, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Konjunktur-Herbstprognose der EU-Kommission. "Aber es gibt nur eine schrittweise Besserung", sagte EU-Währungskommissar Joaquín Almunia. Für das kommende Jahr wird in Deutschland ein Wachstum von 1,2 Prozent erwartet. Für die gesamte EU soll es bei 0,7 Prozent liegen. Almunia verlangte, die 27 EU-Staaten müssten trotz der weltweiten Krise spätestens von 2011 an versuchen, ihre Schulden in den Griff zu bekommen.
Nur schleppend und mit einiger Verzögerung erholt sich dagegen der Arbeitsmarkt. In Deutschland werde die Arbeitslosenquote von 7,7 Prozent in diesem Jahr über 9,2 Prozent im kommenden Jahr auf 9,3 Prozent im Jahr 2011 steigen, teilte die Kommission mit. EU-weit werden nach 9,1 Prozent Arbeitslosigkeit in diesem Jahr rund 10,3 Prozent im kommenden Jahr und 10,2 Prozent im Jahr 2011 erwartet. Almunia sagte, die Arbeitslosigkeit schmälere die private Kaufkraft: "Wir brauchen weiterhin eine aktive Arbeitsmarktpolitik."
Damit korrigierte die Kommission ihr Frühjahrsgutachten: Damals hatte die Kommission für 2010 noch einen Rückgang der Wirtschaftsleistung von 0,1 Prozent in der EU vorhergesagt. Im laufenden Jahr rechnet die Behörde mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 4,1 Prozent in der EU und um 5,0 Prozent in Deutschland.
Damit liegt die EU-Kommission auf einer Linie mit acht Wirtschaftsforschungsinstituten, die jüngst die gleichen Zahlen für Europas größte Volkswirtschaft auf den Tisch gelegt hatten. 2011 erwartet die Kommission ein Wachstum von 1,6 Prozent in der EU und von 1,7 Prozent in Deutschland.

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"Um 1,2 Prozent könnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Bundesrepublik zulegen" oh toll. das wird arbeitsplätze schaffen. *sarkasmus aus*
dieturmfalkin - 04.11.2009, 16:52@gerneleser gute Idee, bin dabei. :)))
gerneleser - 04.11.2009, 16:13Wie wäre es mit Erholungsurlaub?
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