Verärgerte Merkel will mit Obama sprechen

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die sich deutlich verärgert über das Vorgehen von GM zeigte, wird voraussichtlich in den kommenden Tagen mit US-Präsident Barack Obama über das weitere Vorgehen sprechen.
Weitere Staatshilfen für Opel sind angesichts des fehlgeschlagenen Verkaufs an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna und dessen russische Partner völlig offen. In Berlin wurde am Mittwoch aber darauf verwiesen, dass GM offenbar stark genug ist, um künftig für Opel zu sorgen. Die Bundesregierung forderte die Rückzahlung des Brückenkredits von bis zu 1,5 Milliarden Euro bis Ende November.
Regierungssprecher Ulrich Wilhelm zeigte sich verwundert über das Vorgehen von GM, Opel nach monatelangen Verhandlungen nun doch nicht zu verkaufen und in Eigenregie zu sanieren. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) nannte das Verhalten "völlig inakzeptabel".
Merkel wurde erst kurz vor ihrem Rückflug aus Washington informiert. Nach Darstellung der Bundesregierung hat es keine Hinweise gegeben, dass die US-Regierung unmittelbar mit der Entscheidung des GM-Gremiums befasst war. GM befindet sich nach dem Ende des Insolvenzverfahrens mehrheitlich in Staatsbesitz.
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