Opel bekommt neue Führung - Warten auf Konzept

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Gleichzeitig kündigte General Motors für die kommende Woche ein Zukunftskonzept für Opel an. Forster werde den Mutterkonzern des Autobauers Opel bei der Suche nach einem neuen Europa-Chef unterstützen, hieß es in einer in Detroit verbreiteten Mitteilung. Laut Medienberichten ist der US-Manager Nick Reilly als Forsters Nachfolger im Gespräch. Er ist bislang für das Asien-Geschäft und die Marke Chevrolet verantwortlich.
GM-Präsident Fritz Henderson betonte mit Blick auf Forsters Abgang, derzeit würden keine weiteren Veränderungen im Management von Opel vorgenommen. Zuvor war auch über einen Rückzug von Opel-Chef Hans Demant spekuliert worden. Die Bundesregierung wartet unterdessen auf das Sanierungskonzept der alten und neuen Konzernmutter General Motors (GM), bevor sie über das weitere Vorgehen entscheidet.
Die Spitze des Opel-Aufsichtsrates soll laut "Spiegel Online" ein altgedienter US-Manager übernehmen, der 77-jährige Bob Lutz. Bisher war Forster auch Opel-Aufsichtsratschef. Die Personalie könnte streitbar sein, weil Lutz als Entwicklungschef zum Teil auch als ein Verantwortlicher für den Niedergang von GM gesehen wird. In Rüsselsheim könnte der Wechsel als weiterer Affront gewertet werden. Opel-Manager hätten Lutz dafür mitverantwortlich gemacht, dass sich die Marke in den vergangenen Jahren nicht weiterentwickeln konnte.
Der 55-jährige Forster hatte sich vehement für einen Einstieg des österreichisch-kanadischen Zulieferers Magna bei Opel ausgesprochen und die Kehrtwende von GM ungewöhnlich scharf kritisiert.
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