07.11.2009
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Opel: GM sucht neuen Chef aus Deutschland

Frankfurt/Main (dpa) - Der US-Autokonzern General Motors (GM) geht nach der massiven Konfrontation mit Regierungen und Belegschaften in Europa auf Versöhnungskurs. Neuer Chef des Europageschäfts soll nach Möglichkeit ein Deutscher werden, der bislang weder bei Opel noch bei General Motors arbeitet.

Opel-Mutter General Motors
Blick auf das GM-Hauptquartier in Detroit.
© dpa

Entsprechende Informationen des "Wall Street Journals" wurden der Deutschen Presse-Agentur dpa am Samstag aus Konzernkreisen bestätigt. Mit der Personalie sollen die Spannungen verringert werden. GM-Präsident Fritz Henderson kommt nach Angaben des Betriebsrats kommende Woche nach Deutschland, um über die Zukunft der Tochter Opel zu reden. Ebenfalls kommende Woche will der US-Konzern ein Zukunftskonzept für sein Europageschäft vorstellen.

Am Freitag hatte General Motors erklärt, der bisherige Europachef Carl-Peter Forster verlasse seinen Posten. Forster hatte seinen Arbeitgeber nach dem Aus für den geplanten Verkauf der Opel-Mehrheit an ein Konsortium um den Zulieferer Magna scharf kritisiert.

Mehrere Medien hatten daraufhin berichtet, Nachfolger Forsters als Opel-Aufsichtsratschef solle der 77 Jahre alte GM-Veteran Bob Lutz werden. Als neuer GM-Europachef war zunächst der Manager Nick Reilly gehandelt worden, der als harter Sanierer gilt. Laut "Wall Street Journal" soll sich Lutz aber wieder zurückziehen, sobald ein neuer Spitzenmanager für die Europatochter gefunden wurde.

Opel-Betriebsratschef Klaus Franz kündigte an, GM-Chef Henderson kommende Woche in Deutschland zu treffen. Es müsse ausgelotet werden, ob es eine Basis für Gespräche zwischen dem Betriebsrat und dem US-Konzern über eine Sanierung gebe. Wichtig sei mehr Eigenverantwortung für Opel innerhalb des Konzerns. Zu den Personalien sagte Franz: "Wir brauchen einen neuen Chef für einen neuen europäischen Opel-Konzern." Es müsse sich um einen Europäer handeln, der die Märkte kenne und auch deutsch sprechen könne. "Er muss Teamgeist und Benzin im Blut haben", sagte Franz der dpa.

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Meinungen zum Thema (8) in Wirtschaft
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yeswecandie - 09.11.2009, 09:09

lächerlich. Die Suche entscheidet nicht die Besserung in Sicht der GM. Dann gehe doch zum BA . Es gibt genügen Arbeitslose.

nicegentleman - 09.11.2009, 07:45

oh, ich hatte das eventuelle blutbad übersehen und total vergessen, daß opel jetzt den dritten weltkrieg initiieren möchte. da werde ich mich aber mit vw motoren und anderen motoren zu verteidigen wissen.

snoopy1974 - 09.11.2009, 07:40

Na Got sei Dank!!! Wenn der Chef ein Deutscher wird werden ganz sicher keine Arbeitsplätze in D abgebaut werden. Ich schätze mal selbst Millionengehälter und Boni werden den künftigen Chef nicht dazu verleiten Jobs zu streichen,... gesamten Beitrag lesen

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