Hepatitis B? Am besten testen!
Online-Lebertest zur ersten Risikoabschätzung

Hepatitis B ist eine Entzündung der Leber, deren Folgen schwerwiegend und tödlich sein können.
Das Tückische: Sie verläuft oft ohne Beschwerden und bleibt dadurch häufig unerkannt. So können Infizierte das Virus auf andere übertragen, ohne es zu wissen. Die meisten Menschen stecken sich über unge- schützten Sex an, doch das Virus findet auch andere Wege. Wer zu einer der Risikogruppen gehört und nicht geimpft ist, sollte sich daher bei seinem Hausarzt beraten und gegebenenfalls testen lassen. Der Online-Lebertest auf www.HepB.de hilft, das persönliche Risiko bereits vor dem Arztbesuch einzuschätzen.
Bin ich gefährdet?

Prinzipiell kann sich jeder mit dem Virus anstecken, der nicht geimpft ist:
Außer durch ungeschützten Sex kann das Virus z. B. auch über gemeinsam genutzte Gegenstände wie Rasierer oder Nagelscheren, durch verun- reinigte Spritzen oder Kanülen sowie bei unsauberem Piercen und Tätowieren übertragen werden. Besonders gefährdet sind:
- Menschen mit häufig wechselnden Sexualpartnern
- Menschen aus Ländern, in denen das Virus weit verbreitet ist (vor allem Süd- und Osteuropa sowie Südostasien)
- Reisende, die sich länger in diesen Regionen aufgehalten haben
- Familien- oder Haushaltsangehörige bzw. Sexualpartner HBV-Infizierter
- Mitarbeiter im medizinischen Bereich
- Aktive und ehemalige Nutzer von intravenösen Drogen
Frühe Diagnose wichtig, um Spätfolgen zu vermeiden

Die meisten akuten Infektionen mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) "heilen" von selbst aus, das heißt, der Körper kann das Virus erfolgreich kontrollieren. Wenn das Virus länger als sechs Monate im Körper verbleibt, gilt die Infektion dagegen als chronisch. Bleibt eine chronische HBV-Infektion unbehandelt, drohen Langzeitschäden wie Zirrhose oder sogar Leberkrebs. Besonders gefährlich ist, dass die chronische Hepatitis B oft über Jahre komplett ohne Beschwerden verlaufen kann und deshalb häufig erst spät erkannt wird. Rechtzeitig diagnostiziert, kann eine Hepatitis B heutzutage jedoch meist erfolgreich behandelt werden.





















