Forscher tüfteln an schmackhaften Magermilchprodukten

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Milchprodukte sind gesund und liefern wertvolle Inhaltsstoffe, dieser Befund ist ein alter Hut. Doch alte Hüte und Figurprobleme passen nicht immer gut zusammen. So müssen Menschen, die mit überflüssigen Pfunden zu kämpfen haben, eher sparsam mit den gesunden Vertretern aus dem Kühlregal umgehen oder aber auf schlanke Varianten zurückgreifen. Bisher teilten sich magere Milchprodukte und ihre fettreicheren Kollegen jedoch allenfalls ein ähnliches Aussehen. In Sachen Konsistenz und Geschmack konnten sie es hingegen selten mit vollfetten Produkten aufnehmen. Fad und wässrig mundete, was mit vollem Geschmack warb. Doch das soll sich bald ändern.
Eine Forschergruppe der Universität Hohenheim arbeitet zusammen mit Bio-Ingenieuren, Chemikern, Medizinern, Pharmazeuten und Psychologen an dem ehrgeizigen Vorhaben, schmackhafte fettreduzierte Milchprodukte herzustellen, die gleichzeitig auch noch sättigen. Denn mit einer Reduzierung des Fettanteils ging bisher nicht nur ein eher mageres Geschmackserlebnis einher. Auch der Sättigungseffekt lässt mit sinkendem Fettgehalt nach, was so manchen Verbraucher dazu verführt hat, unbefriedigter Weise gleich zum nächsten Joghurt- oder Quarkbecher zu greifen.
Damit diese gewichtigen Mängel schon bald der Vergangenheit angehören, versuchen die Forscher gemeinsam zu entschlüsseln, welche Genuss fördernden Bestandteile in fetthaltigen Produkten dafür sorgen, dass sich das Gehirn befriedigt und gesättigt zeigt. Gelingt es, die Bestandteile aufzustöbern, könnte man sie fettreduzierten Produkten beifügen.
Damit der Verbraucher in Zukunft nicht mehr erschmecken kann, ob er ein herkömmliches oder ein fettreduziertes Milchprodukt genießt, muss sich außerdem einiges an der Beschaffenheit der schlanken Vertreter ändern. So untersuchen die Forscher neben den Boten des guten Geschmacks auch jene Bestandteile, die das Fließverhalten von Milchwaren beeinflussen. Die Forscher zeigen sich zuversichtlich, dass ihre Erkenntnisse bald dazu beitragen, die Entwicklung von Light-Produkten zu revolutionieren.
Quelle: Nach Informationen der Universität Hohenheim

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yep hauptsache am essen rumgepanscht;-(( wenn die ganze scheixx industrie, die munter unsere nahrung manipuliert doch mal endlich pleitegehen würde.....
oasenhoheit - 06.11.2009, 13:45juhu, toll! lasst uns angeblich gesunde, weil fett- und/oder kalorienarme nahrungsmittel einfach mit aromen und noch mehr chemie wie die naturnäheren vollfettprodukte schmecken. hilft vielleicht, weniger energie aufzunehmen, aber gesund ist... gesamten Beitrag lesen
Silkchen - 06.11.2009, 10:37Das Problem von Light-Produkten ist doch weniger der Geschmack, sondern die Tatsache, dass der Körper damit veräppelt wird. Schmeckt süss, ist aber kein Zucker drin->ich mampfe mehr um den Zuckerbedarf zu stillen.
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