26.10.2009
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Pensionäre profitieren von Teilzeitarbeit

Menschen, die auch nach der Pensionierung einer Arbeit nachgehen, erfreuen sich einer besseren geistigen und körperlichen Gesundheit als Menschen im völligen Ruhestand.

Wer auch als Pensionär einer Nebentätigkeit nachgeht, fördert Geist und Gesundheit.
© Lifeline.de

Senioren sollten einer landesweiten Studie von Psychologen der Universität Maryland zufolge das Wort "Ruhestand" nicht wörtlich nehmen.

Denn Pensionäre, die auch weiterhin Aushilfstätigkeiten nachgehen oder in Altersteilzeit arbeiten, verringern ihr Krankheitsrisiko, fördern ihre geistigen Fähigkeiten und können ihren Alltag besser bewältigen.

Die Forscher werteten die "Health and Retirement Study" aus, in die Daten von mehr als 12.000 Menschen im Alter zwischen 51 und 61 eingeflossen sind.

Die Studienteilnehmer wurden über einen Zeitraum von sechs Jahren begleitet und alle zwei Jahre zu ihrer Gesundheit, ihren Finanzen, der Beschäftigungssituation und ihrem Arbeits- bzw. Pensionsalltag befragt. Außerdem berücksichtigt wurden diagnostizierte körperliche und psychische Erkrankungen, das Alter, Geschlecht und der Bildungsstand der Probanden.

Es zeigte sich, dass Pensionäre mit Teilzeitbeschäftigungen in ihrem vorherigen Berufsfeld weniger häufig von Alterskrankheiten betroffen waren und eine bessere geistige Gesundheit vorweisen konnten als Rentner im völligen Ruhestand. Wechselten die Rentner jedoch in völlig neue Berufe, zeigten sich diese Vorteile nicht. Die Forscher begründen diese Beobachtung damit, dass es gerade Senioren nicht so leicht fällt, sich an völlig neue Arbeitsbedingungen anzupassen und dadurch mehr Stress entstünde. Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass Menschen, die nach der Pensionierung in ein unbekanntes Berufsfeld wechseln, häufig von finanziellen Nöten geplagt werden.

Dr. Kenneth Shultz, Mitautor der Studie, fasst zusammen, dass sich alles in allem gezeigt hat, dass eine Übergangsbeschäftigung im vertrauten Berufsfeld nach der Pensionierung zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Wer geistig gefordert sei und seiner Arbeit gern nachgehe, sei auch körperlich aktiv und robust und könne später besser gewappnet in den vollständigen Ruhestand gehen.

Quelle: Nach Informationen des Journal of Occupational Health Psychology

© Lifeline.de

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KoBril - 26.10.2009, 17:35

Hab vergessen zu schreiben, auf wen ich mich beziehe. Natürlich HerrSchlecker.

KoBril - 26.10.2009, 17:34

So was blödes! Wenn ich in der Oper oder im Theater in der Garderobe arbeite, auf Kinder aufpasse und und und, nehme ich keinem jungen Menschen weder einen Ausbildungsplatz oder Arbeitsplatz weg. Kommen Sie von Ihrem hohen Ross herunter. Wir hab... gesamten Beitrag lesen

Fumin - 26.10.2009, 17:16

ich glaube nicht, dass nur Erwerbsarbeit zählt.Klar, der Seniorchef wird sich auch mit 80 noch in sein geliebtes Geschäft hocken, um alles kontrollieren zu können. Aber auch andere Freizeitgestaltungen, wie alte Dia oder Filme per P... gesamten Beitrag lesen

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