Immer mehr Geburtsfehler bei chinesischen Neugeborenen

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So habe sich deren Anteil zum Beispiel in der Hauptstadt Peking zwischen den Jahren 1997 und 2008 verdoppelt, berichtete die Zeitung "China Daily". Dort seien im vergangenen Jahr auf 10.000 Neugeborene 170 Kinder mit Geburtsfehlern wie zum Beispiel einem angeborenen Herzfehler oder einer Gaumenspalte gekommen. Nach Angaben der städtischen Gesundheitsbehörde ist dies zum einen auf verbesserte Diagnosemethoden, zum anderen auf das zunehmende Alter der werdenden Mütter zurückzuführen.
Unter Berufung auf das Wirtschaftsmagazin Caijing berichtete die Zeitung, dass auch Umweltverschmutzung für die stark ansteigende Zahl der Kinder mit angeborenen Fehlern verantwortlich sein könnte. "Chemische und giftige Emissionen beeinflussen die Gesundheit der Eltern, also beeinflussen sie wahrscheinlich auch die Gesundheit der ungeborenen Kinder", zitierte der Bericht einen Mediziner der Universität Peking.
So sei die Zahl der Kinder mit Geburtsfehlern in der stark industriell geprägten Provinz Guangdong seit dem Jahr 2003 stark angewachsen. Während demnach damals 186 Fälle mit Geburtsfehlern auf 10.000 Geburten kamen, stieg der Anteil bis 2007 auf 249.
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