Studie: Erhöhtes Asthma-Risiko für Ungeborene durch Folsäure

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Von 550 untersuchten Frauen gab es bei denjenigen, die Folsäure lediglich vor der Empfängnis und während der ersten Schwangerschaftswochen einnahmen, kein erhöhtes Asthma-Risiko der Kinder. Frauen, die das Präparat dagegen noch zwischen der 16. und 30. Schwangerschaftswoche einnahmen, erhöhten das Asthma-Risiko ihres Nachwuchses dagegen um rund 30 Prozent, wie aus der im "American Journal of Epidemiology" veröffentlichten Studie hervorgeht.
Folsäure sei "unglaublich wichtig" bei der Verhinderung von Neuralrohrerkrankungen wie etwa Spina bifida, sagte Michael Davies von der Universität Adelaide. Da der Stoff jedoch biologisch besonders aktiv sei, müsse er auch mit Vorsicht behandelt werden.
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