12.02.2009
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Ungewollter Gewichtsverlust oft Symptom bei Krebs

Bonn/Freiburg (dpa/tmn) - Falsche Ernährung, zu wenig Bewegung und Übergewicht sind für rund ein Drittel aller Krebserkrankungen in Deutschland verantwortlich. Aber auch, wer nach und nach unfreiwillig zu wenig Pfunde auf die Waage bringt, kann in Gefahr sein.

Gewichtsverlust
Ein Tumor entzieht dem Körper viele Nährstoffe und dadurch auch Gewicht - das macht sich spätestens beim Blick auf die Waage bemerkbar. (Bild: DAK/Wigger/dpa/tmn)
© dpa

"Bei einigen Krebserkrankungen wie Darm-, Nieren- oder Lungen-Tumoren ist Gewichtsverlust eines der ersten Symptome: Wenn die Tumore wachsen, entziehen sie dem Körper so viele Nährstoffe, dass es zum Gewichtsverlust kommt", erklärt Krebshilfe-Sprecherin Eva Kalbheim. Sie empfiehlt deshalb, regelmäßig Vorsorge-Untersuchungen zu nutzen.

Wer trotz gleichbleibender Lebensumstände ungewollt abnimmt, sollte direkt den Arzt aufsuchen. "Ihm liefern zunächst weitere unspezifische Symptome wichtige Hinweise: Die Rückenschmerzen lassen an die Niere denken, der morgendliche Husten an die Lunge." Klarheit bringen dann Blutentnahmen und Ultraschalluntersuchungen.

Doch allzu oft wird der Gewichtsverlust nicht ernst genommen: Wer verliert nicht gerne mal ein paar Kilo, ohne mühsame Diäten zu absolvieren? "Jeder zweite Patient hat schon vor der Diagnose der Krankheit deutlich Gewicht verloren, jeder sechste sogar bereits zehn Prozent seines Körpergewichtes", sagt Jann Arends, Facharzt für Internistische Onkologie an der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg. Damit fehlen dem Patienten gerade nicht die Fettpölsterchen, auf die jeder gerne verzichtet, sondern wertvolle Zellen, die am Stoffwechsel und am Funktionieren des Immunsystems beteiligt sind.

Selbst wenn der Gewichtsverlust bemerkt wird - es ist schwer, ihn in den Griff zu bekommen. "Im Idealfall kann der Tumor durch einen Eingriff komplett entfernt und damit der Gewichtsverlust gestoppt werden", sagt Kalbheim. Dann geht es darum, den Körper zu stabilisieren und den Verlust wieder auszugleichen.

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Meinungen zum Thema (2) in Krankheiten
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fernsteuerung - 12.02.2009, 20:12

Gut, daß wir in einem Land leben, in dem medizinische Behandlung möglich ist - gleich alles in einen Topf zu werfen und zu negativieren halte ich für äußerst unklug. Krebs läßt sich nicht durch "gesunde E... gesamten Beitrag lesen

geidschin - 12.02.2009, 14:20

Zweifelhafter, wenn auch gut gemeinter Artikel. Artgerechte vitalstoffreiche Nahrung bewirkt mehr, als alle Chemie, nur daran wird nicht verdient. Krankheit bringt Kohle. Wären die Leute, sprich die breite Masse, aufgeklärt, dann würde... gesamten Beitrag lesen

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