03.07.2009
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Saunagänge trainieren für Klimawechsel

Bielefeld (dpa/tmn) - Impfungen und ein entsprechender Sonnenschutz sind die üblichen Maßnahmen, mit denen sich Urlauber für ihre Reise in ferne Länder wappnen. Vorher in die Sauna zu gehen, kann auch sinnvoll sein, um sich auf hohe Temperaturen im Ausland einzustellen.

Saunaaufguss
Durch den Wechsel von der Sauna zum anschließenden Abkühlen im kalten Wasser bildet der Körper Abwehrstoffe. (Bild: dpa)
© dpa

"Das Schwitzen können Urlauber vor der Reise trainieren", sagt Rolf-Andreas Pieper, Geschäftsführer des Deutschen Sauna-Bundes in Bielefeld. Durch das Saunen lässt sich die Leistungsfähigkeit der Schweißdrüsen um bis zu 50 Prozent verbessern.

Die Folge ist, dass die Reisenden mit den klimatischen Bedingungen beispielsweise in Thailand oder Kuba besser klarkommen. Um diesen Effekt zu erzielen, müssten sie allerdings eine echte Sauna mit hohen Temperaturen und niedriger Luftfeuchtigkeit besuchen, betont Pieper. Nicht hilfreich sind zum Beispiel Dampfbad-Aufenthalte.

Das Saunabaden stärke außerdem auch im Sommer die Abwehrkräfte, erklärt Pieper. Denn der Wechsel von der hohen Temperatur in der Sauna zum anschließenden Abkühlen im kalten Wasser wirkt nicht nur erfrischend. Der Körper bildet durch die Wärme auch vermehrt den Abwehrstoff Interferon, der Bakterien bekämpft. Außerdem werden die Blutgefäße geweitet und wieder verengt - ein Kreislauftraining, das fit gegen Erkältungen macht.

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