Sie können auch anders

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1. Zweimal die Woche Fisch ist gut für dich
Warum Sie diese Regel brechen dürfen: Der Verzehr von fettreichem Seefisch wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen. Er liefert reichlich Omega-3-Säuren – wichtig für das Gehirn und das Herz – und Jod für die Schilddrüse. Darüber hinaus enthält er sehr hochwertiges Protein. Sie kriegen Fisch trotzdem nicht runter? Dann verwenden Sie beim Kochen nur noch jodiertes Speisesalz, und Proteine holen Sie sich aus Fleisch, Eiern oder Hüttenkäse. Die gesunden Omega-3-Fettsäuren sind in vergleichsweise großen Mengen auch in Leinöl enthalten.
Aber Achtung! Um ohne Fisch auf Ihrem Teller genug davon zu bekommen, müssen Sie Ihre Ernährung konsequent umstellen. Für die empfohlene Tageszufuhr von Omega-3-Fettsäuren genügen beispielsweise 30 Gramm Hering oder Lachs. Zehn Gramm (entspricht einem Esslöffel) Leinöl müssten Sie ersatzweise schlucken – geschmacklich auch kein Genuss. Das Öl darf nicht erhitzt werden, rühren Sie es am besten in Müsli oder Saft ein. Weiterer Nachteil: Die Omega-3-Fettsäuren in Leinöl sind nicht so hochwertig wie die in Fisch.
2. Zieh Schnodder nicht hoch, das gehört sich nicht
Was daran falsch ist: Gewöhnliches Schnäuzen kann gefährlich sein: "Durch den hohen Druck wird Schleim in die Nasennebenhöhlen gepresst – das kann zu einer Nebenhöhlenentzündung führen", erklärt Dr. Ulf Reineke, Oberarzt an der Hals-Nasen-Ohren-Klinik Bielefeld. Unsere Nase ist anatomisch so geformt, dass es besser ist, Schleim hochzuziehen. Der dabei entstehende Sog reinigt so ganz nebenbei Ihre Nasennebenhöhlen. Der Schleim gelangt in den Rachen und wird dann entweder ausgespuckt oder heruntergeschluckt. Keine Angst, Ihre Magensäure neutralisiert die infektiösen Anteile im Schleim komplett.
Vorsicht! Anders als in Teilen Asiens gilt das Hochziehen bei uns als ordinär. Halten Sie sich in Gesellschaft anderer also lieber etwas zurück. Wenn Sie sich dennoch lieber schnäuzen möchten, dann mit wenig Kraft und viel Gefühl.

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