03.11.2009
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Stammzellenforscher kritisiert Kardinal Meisner

Der Kölner Stammzellenforscher Jürgen Hescheler hat dem Kölner Kardinal Joachim Meisner vorgeworfen, die Gräben zwischen Wissenschaft und Theologie zu vertiefen.

Meisner
Kardinal Meisner
© DDP/AFP

Zu Meisners Vergleich der Thesen des britischen Evolutionsbiologen Richard Dawkins mit der Nazi-Ideologie sagte Hescheler dem "Kölner Stadt-Anzeiger": "Wir versuchen alle, dass Wissenschaft und Kirche wieder näher zusammenkommen. Die Aussagen von Kardinal Joachim Meisner vertiefen die Gräben nun wieder."

Als praktizierender Katholik und Wissenschaftler würde er sich wünschen, wenn der Kardinal die Seite der Wissenschaft stärker zu verstehen versuche, sagte Hescheler. Die evangelische Kirche komme der Wissenschaft viel eher entgegen.

Meisner, der bereits in der Vergangenheit wiederholt mit Nazi-Vergleichen für Kritik gesorgt hatte, hatte laut Medienberichten in seiner Allerheiligen-Predigt gesagt: "Ähnlich wie einst die Nationalsozialisten im einzelnen Menschen primär nur den Träger des Erbgutes seiner Rasse sahen, definiert auch der Vorreiter der neuen Gottlosen, der Engländer Richard Dawkins, den Menschen als 'Verpackung der allein wichtigen Gene', deren Erhaltung der vorrangige Zweck unseres Daseins sei."

© AFP

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Leolausemaus - 08.11.2009, 12:34

Er ist ein Theolügenbold.

nichtzuhause43 - 07.11.2009, 12:43

leolausemaus "Schaut Euch mal das Bild an wie der seinen Arm hält, das sagt doch alles :-)" in dem alter kann man ihn eben nicht mehr so ange oben halten. nicht mal mit "gottes Hilfe"

Transformation - 07.11.2009, 12:26

@Superminister Ich sehe keinen Unterschied zwischen der Glaube und das Glauben. Das sind beides Beschreibungen. Und die kommen aus dem Denken. Woher auch sonst? Glauben hat nie was mit dem hier und jetzt zu tun. Sondern immer im morgen(oder im gest... gesamten Beitrag lesen

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