Einschlafprobleme: Was das Zubettgehen erleichtert

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Das Gehirn verarbeitet die Reize des Tages. Die Muskeln entspannen sich, die Haut hat Zeit zur Regeneration. Die Voraussetzung für intensive und ausreichende Erholung ist dabei eine ungestörte Einschlafphase.
"Schlafstörungen sind ein Dauerthema. Das erfahre ich täglich in meinen Seminaren", sagt Susanne Grohs-von Reichenbach, Entspannungspädagogin aus München. Sie verweist auf eine aktuelle Umfrage der Techniker Krankenkasse. Danach klagt jede zweite Frau und jeder vierte Mann über Einschlaf- oder Durchschlafstörungen. "Der Schlafräuber Nummer eins ist Stress - durch berufliche Belastungen, durch familiäre oder gesundheitliche Probleme."
Vor dem Zubettgehen ist also unbedingt Entspannung angesagt. "Ich muss ganz bewusst für eine Ruhephase sorgen", erklärt Prof. Jürgen Zulley vom Schlafmedizinischen Zentrum der Universität Regensburg. "Diese sollte spätestens eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen beginnen." Er rät, abends gezielt schönen Hobbys nachzugehen, leise, ruhige Musik zu hören oder einen Abendspaziergang zu unternehmen.
"Bewegung ist immer das schnellste Mittel zum Stressabbau", bestätigt Entspannungspädagogin Grohs. Sie empfiehlt außerdem zur bewussten Entspannung Methoden wie Progressive Muskelrelaxation oder Autogenes Training. Im Idealfall wird eine solche Beschäftigung zum täglichen Ritual. "Dadurch wird der Körper konditioniert: Er lernt, reflektorisch auf 'Entspannung' zu schalten", erläutert Zulley.

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Hongo - 11.12.2009, 13:35Es gibt wochenweise so Phasen, da würd ich alles für guten Schlaf tun.... Wenn ich am WE bei meiner Freundin bin, kann ich dagegen schlafen wie ein Murmeltier.... Das ist wenigstens super
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