Vorsicht vor künstlichen Jungfernhäutchen

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Das hat die Frauen-Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes in Tübingen ermittelt. Sie hatte die künstlichen Hymen bestellt und getestet. Das Ergebnis war ein orange statt rot eingefärbtes Bettlaken.
Laut Terre des Femmes häufen sich bei Beratungsstellen die Anfragen junger Frauen mit Migrationshintergrund nach Möglichkeiten, ihr Jungfernhäutchen wiederherstellen zu lassen. Hintergrund ist, dass in zahlreichen Familien noch erwartet wird, dass Frauen als Jungfrau in die Ehe gehen. Durch die Rekonstruktion wollen die jungen Frauen sicherstellen, dass sie in der Hochzeitsnacht bluten und ihre Jungfräulichkeit so bewiesen ist. Ähnliches erhoffen sie sich auch durch die künstlichen Hymen.
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Ich finde Jungfrau sein besser wie mit allen möglichen Männern "Erfahrungen" zu sammeln. Im Endeffekt ist das Thema "Sex" in keiner Kultur so gut angesehen. Nun ist es leider in europäischen Ländern Gang und... gesamten Beitrag lesen
Erik - 06.10.2009, 07:16Mir ist völlig unklar, wie man solch eine Meldung bringen kann. Das ist doch ein so derart unterirdisches Thema, und dann noch dieser pseudomedizinische Anstrich, so als ob das etwas vollkommen Normales wäre... da kommt mir die Suppe hoch.
Antara - 11.09.2009, 11:52Hat wohl leider mit Erziehung und Kultur zu tun, dass es für manche sogar ein Todesurteil sein kann, keine Jungfrau zu sein. Ist zwar schlimm, aber da kann ich es echt verstehen, wenn solche Frauen zu solchen Methoden greifen!
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